China vs. USA: Ausweitung des Handelskrieges als finaler Schritt vor dem “Großen Neustart” | www.konjunktion.info

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15-09-20 09:40:00, Schiffscontainer - Bildquelle: Pixabay / Free-Photos; CC0 Creative CommonsSchiffscontainer - Bildquelle: Pixabay / Free-Photos; CC0 Creative Commons

Schiffscontainer – Bildquelle: Pixabay / Free-Photos; CC0 Creative Commons

Seit die P(l)andemie die Nachrichten beherrscht, ist die Öffentlichkeit von einer viel wichtigeren Krise, nämlich der Wirtschaftskrise, völlig abgelenkt worden. Sicherlich ist der wirtschaftliche Verfall nicht so schnelllebig und aufregend, aber ich denke nicht, dass dies der Grund ist, warum die Hochleistungspresse das Thema zumeist ignoriert. Meiner Erfahrung nach neigen die Medien dazu, die Berichterstattung über Dinge zu unterlassen, von denen sie nicht wollen, dass die Bevölkerung sie bemerken oder gar darüber nachdenken.

Im Moment ist das Einzige, was wir bzgl. der Weltwirtschaft lesen können, das Wort “Erholung”. Wenn Sie Stammleser meines Blogs sind, dann wissen Sie natürlich, dass dieses Narrativ eines Aufschwungs blanker Unsinn ist. Gerade die kleinen bis mittleren Unternehmen stehen mit dem Rücken zur Wand; sie stehen aufgrund der staatlichen Zwangsmaßnahmen im Zuge der P(l)andemie kurz vor dem Zusammenbruch. Weder die US-Wirtschaft als einer der beiden wichtigsten Wirtschaften, noch die Weltwirtschaft in toto haben eine Möglichkeit der Erholung. Es sei denn, es kommt zu einem plötzlichen Wiederaufleben der Industrieproduktion und zum Bau neuer Produktionsstätten in den USA. Aber aufgrund einer Unternehmensverschuldung auf historischen Höchstständen gibt es dafür im Moment einfach kein Geld. Letztlich muss eine Renaissance der bisherigen Industrie inmitten eines stagflationären Umfelds ausbleiben.

Das soll nicht heißen, dass es dem Rest der Welt viel besser geht bzw. gehen wird, aber die USA leiden unter dem zusätzlichen Gewicht ihres vergangenen finanziellen und monetären “(Raub-)Erfolgs”. Lassen Sie mich dies kurz erklären:

Die letzten Generationen sind mit dem Glauben aufgewachsen, dass durch die Macht der Fiatwährung der US-Zentralbank alle Probleme gelöst werden können. Es hat sogar eine konzertierte Anstrengung innerhalb der Hochleistungspresse gegeben, diese Lüge zu unterstützen. Propagandaausspielorgane wie The Atlantic haben in der Vergangenheit behauptet, dass Zentralbanker wie Ben Bernanke “die wahren Helden” seien, die unsere Wirtschaft retten würden.

Das ist das Narrativ, mit der junge Erwachsene und Investoren heute aufgewachsen sind. Ob sie nun glauben, dass es sich um die Realität handelt oder nicht, ist eine andere Sache, aber wie wir in der Welt des “Robinhood-Aktienhandels” sehen können, hat man sich wenig um das Konzept der “Blasenmärkte” gekümmert. Diese jungen Erwachsene denken, dass die Party ewig dauert,

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