Ohne Panikmache: Wie das russische Fernsehen über Corona, Influenza und neue Impfstoffe berichtet | Anti-Spiegel

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15-09-20 10:04:00,

Im russischen Fernsehen gab es am Sonntag in der Sendung „Nachrichten der Woche“ eine lange Reportage über die Corona-Lage und Corona-Impfstoffe. Und wieder klingt der russische Bericht völlig anders, als wir es aus Deutschland gewohnt sind.

Ich habe immer wieder darauf hingewiesen, dass die russischen Berichte über Corona ganz anders sind, als im Westen. In Russland wird sachlich vor dem Virus gewarnt, aber es fehlt die Panikmache der westlichen Medien. Auch „Maskenverweigerer“ kommen zu Wort, ohne dass ein Moderator sie als gefährliche Zeitgenossen bezeichnet und den Zuschauern erklärt, was sie zu denken haben. Das zeigt sich auch in diesem Bericht wieder.

Gleichzeitig wird vor dem Virus gewarnt, aber es läuft sachlich ab. Auch über die steigende Zahl der Infektionen wird berichtet, aber es wird daneben gestellt, dass es derzeit keinen Anstieg der schweren Fälle der Erkrankungen gibt.

Eine gewisse Schadenfreude des russischen Moderators kann man heraushören, als er über die Probleme beim Test des westlichen Impfstoffs der Firma AstraZeneca spricht. Für die westlichen Medien war das kein großes Problem, aber man stelle sich nur einmal vor, das wäre beim Test des russischen Impfstoffs passiert. Obwohl beim Test des russischen Impfstoffs alles ohne Probleme läuft, veranstalten die westlichen Medien eine Kampagne gegen den russischen Impfstoff.

Hinzu kommt, dass AstraZenica, im Gegensatz zu den Russen, seinen Vektor-Impfstoff nicht mit menschlichen Adenoviren erstellt hat, sondern mit Adenoviren von Affen, was im Westen gar nicht thematisiert wurde.

Um die Unterschiede der Berichterstattung in West und Ost zu zeigen, habe ich den Bericht des russischen Fernsehens übersetzt.

Beginn der Übersetzung:Corona ist nicht verschwunden, aber nun erheben sich saisonale Viren

In Russland hält sich die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus seit einer Woche bei über 5.000. Seit Anfang September ist die Zahl der Infizierten gestiegen. Nicht kritisch, aber trotzdem. Und obwohl Russland im Vergleich zu Europa – und vor allem zu Amerika – viel besser aussieht, sollten sich die Menschen bei uns fragen, ob sie trotzig Masken weglassen, sich die Hände geben und die Distanz nicht einhalten sollen, schließlich sind alle Maßnahmen zur Bekämpfung der Infektion bekannt. Und der russische Staat hat wahrscheinlich mehr getan, als jeder andere auf der Welt, um sicherzustellen, dass wir nicht krank werden und sollten wir doch krank werden, dass wir wieder gesund werden.

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