COVID-19: Was der Spiegel über die Bestellung von Impfstoffen durch die EU-Kommission verschweigt | Anti-Spiegel

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19-09-20 08:24:00,

Der Spiegel meldet, die EU-Kommission habe weitere Verträge für den Kauf von Corona-Impfstoffen abgeschlossen. Wie immer ist es interessanter, was der Spiegel alles nicht berichtet.

Ende August hat die EU-Kommission bereits einen Vertrag mit der Firma AstraZeneca über die Lieferung von bis zu 400 Millionen Impfdosen zu 2,5 Euro geschlossen, es ging also um eine Milliarde Euro. Was die „Qualitätsmedien“ dabei geflissentlich übersehen haben war, dass die EU-Kommission dabei auch gleich ein Haftungsbefreiung für mögliche Impfschäden garantiert hat.

AstraZeneca ist übrigens die Firma, die kürzlich wegen einer schweren Erkrankung eines Testteilnehmers die Phase III Tests für ihren Impfstoff unterbrechen musste, diese aber nach wenigen Tagen wieder aufgenommen hat, ohne zu erklären, ob die schwere Erkrankung durch den Impfstoff ausgelöst worden ist.

Heute nun hat der Spiegel unter der Überschrift „Bis zu 300 Millionen Dosen – EU schließt Vertrag über Corona-Impfstoff mit Sanofi und GSK“ gemeldet, dass die EU-Kommission weitere Verträge geschlossen hat. Da hat mich natürlich interessiert, ob der Spiegel die ungeklärten Probleme bei AstraZeneca oder die Haftungsbefreiung thematisiert. Die Antwort dürfte niemanden überraschen. Interessant war aber, was der Spiegel noch vergessen hat, zu melden. Was der Spiegel alles nicht berichtet

Natürlich wurde die Haftungsbefreiung vom Spiegel mit keinem Wort erwähnt. Und zu AstraZeneca war nur folgendes zu lesen:

„Mit dem Hersteller AstraZeneca hatte die EU bereits im Juni einen Vertrag über bis zu 400 Millionen Impfdosen geschlossen und plant weitere mit anderen Unternehmen mit aussichtsreichen Impfstoffkandidaten.“

Kein Wort also im Spiegel über die Probleme bei den Tests des Impfstoffs. Dass es dabei Probleme gegeben hat, sollen die Spiegel-Leser anscheinend schnell wieder vergessen. Dafür war dann noch folgendes zu lesen:

„Die Abnahmeverträge mit Vorkasse sollen die Entwicklung und Massenproduktion der Impfstoffe beschleunigen.“

Sie haben richtig gelesen: Die EU leistet Vorkasse.

Die Hersteller der Impfstoffe gehen keinerlei Risiko ein, die EU zahlt für die Entwicklung des Impfstoffs im Voraus, obwohl die Impfstoffe noch gar nicht existieren und sie gibt auch gleich eine Abnahmegarantie ab und als Sahnehäubchen werden die Hersteller auch noch von der Haftung befreit. Das ist ein wahres Weihnachtsgeschenk für die vom Glück gesegneten Pharmafirmen. Die Chefin der EU-Kommission, Lobby-Uschi von Leyen, hat mal wieder ganze Arbeit geleistet!

Noch interessanter wird es aber, wenn man sich die Impfstoffe selbst anschaut.

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