Vasallenpolitik | Von Peter Frey | KenFM.de

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19-09-20 07:52:00,

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Die deutsche Regierung beugt sich einmal mehr dem Tiefen Staat der USA.

Ein Standpunkt von Peter Frey.

Das Beharren der Deutschen Regierung, insbesondere auch der Deutschen Kanzlerin Angela Merkel, auf die Fortführung und Fertigstellung des Projekts Nord Stream 2, war ein Symptom für gewisse Emanzipationsbestrebungen gegenüber der “einzigartigen Nation”, sprich den USA. Inzwischen unterwerfen sich die Spitzen in Berlin jedoch auch bei diesem Thema immer mehr dem unverhohlen ausgeübten Druck aus Washington.

Der Umgang deutscher Politik mit dem Druck, den diese aus den USA in Bezug auf die Fortführung und Fertigstellung einer zweiten Erdgas-Pipeline aus Russland für den mitteleuropäischen Markt erfuhr, ist ein Lehrbeispiel dafür, wie die Machtverhältnisse im sogenannten transatlantischen Bündnis tatsächlich aufgestellt sind. Der Kotau bei Nord Stream 2 vor den Eliten der “einzigartigen Nation” verschmilzt nunmehr mit dem dienenden Handeln in anderen Bereichen von Politik und Wirtschaft; darin selbstverständlich eingeschlossen die “Coronakrise”.

Mehr noch, wird immer offensichtlicher, dass die europäischen Staaten sogar die Drehbücher für die Umsetzung US-amerikanischer, ja globaler Elitenpolitik, als politisch-mediale Vorgaben entgegennehmen und brav umsetzen. Das globale Projekt der “Bekämpfung eines tödlichen Virus” weist klar erkennbar Parallelen zum Abwürgen des regionalen, allerdings strategisch bedeutsamen Erdgasprojekts mit Russland (1) auf. Mit allen möglichen Tricks will man dieses zum Scheitern bringen, und geradezu zwangsläufig wird auf betrügerische Mittel zurückgegriffen.

Was hinter der Sabotage von Nord Stream 2 tatsächlich steckt, zwitschern die Spatzen seit Jahren von den Dächern. Es ist nur allzu offensichtlich, dass Wirtschafts- und Politeliten aus den USA einerseits einen Mitbewerber — der ein deutlich attraktiveres Angebot vorzuweisen hat — aus dem Erdgasgeschäft mit Mittel- und Westeuropa herausdrängen möchten (2). Sich der US-Alternative von Fracking-Gas zuzuwenden, ist jedoch einfach nur wirtschaftlicher Unsinn. Ganz so wie in der “Coronakrise” sich der einflussreiche und global vernetzte Pharmasektor enormer Subventionen aus den öffentlichen Kassen Dutzender Staaten erfreut — und überhaupt erst dadurch seine Geschäftsmodelle profitabel gestalten kann —, pumpt man staatliche Gelder in die Fracking-Gas-Infrastruktur und legt gleichzeitig die entstehenden höheren Kosten auf die Kunden um (3).

Das Ganze ist auch ökologisch unsinnig, was die vorgeblichen Ökoaktivisten der deutschen Grünen trotzdem nicht davon abhält,

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