Flüchtlinge: Am deutschen Wesen soll die EU genesen! | Anti-Spiegel

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23-09-20 09:29:00,

Seit dem Brand in einem griechischen Flüchtlingslager macht die Aufnahme von Flüchtlingen aus Griechenland wieder Schlagzeilen in Deutschland. Was der deutsche Leser dabei leicht übersieht: Es ist nur noch Deutschland, das aktiv die Verteilung von Flüchtlingen in der EU fordert.

Mal wieder soll am deutschen Wesen die Welt – in diesem Fall die EU – genesen. Die Idee, der Welt die deutsche Sicht aufzuzwingen, hat nie zu guten Ergebnissen geführt, egal wie edel die Motive der deutschen Forderungen auch gewesen sein mögen. Oder ob diejenigen, die diese Forderung aufgestellt haben, zumindest selbst ehrlich geglaubt haben, ihre Motive wären edel.

Aber aus der Vergangenheit zu lernen, dass deutsche Sonderwege noch nie zu etwas positivem geführt haben, scheint für deutsche Politiker unmöglich zu sein. Und nun sehen wir es wieder, dieses Mal beim Thema Flüchtlinge.

Ich will den deutschen Politikern, die für die Aufnahme von Flüchtlingen in Deutschland und ihre Verteilung in der EU werben, keine schlechten Absichten unterstellen, ich bin sicher, sie sind der Meinung sind, etwas Gutes zu fordern. Nur sind sie damit inzwischen alleine auf weiter Flur und sie werden keinen Erfolg haben. Nur 2 der 27 EU-Staaten wollen noch Flüchtlinge aufnehmen

Die Verteilung von Flüchtlingen war in den EU-Staaten nie populär. Schon 2015 haben sich die Osteuropöäer (die Balten, Polen, Tschechen, Slowaken und Ungarn) geweigert, Flüchtlinge aufzunehmen und daran hat sich nichts geändert. Über Bulgarien und Rumänien müssen wir nicht reden, die sind arm, können sich das gar nicht leisten und da will deshalb auch kein Flüchtling hin.

Die Südeuropäer sind für eine Verteilung der Flüchtlinge, weil sie bei ihnen stranden. Sie wollen also keine zusätzlichen Flüchtlinge aufnehmen, sondern im Gegenteil Flüchtlinge loswerden, indem sie sie an andere Staaten abgeben wollen.

Die Westeuopäer und Skandinavier, die 2015 noch Flüchtlinge aufgenommen haben, haben ihre Meinung inzwischen geändert. Besonders auffällig ist dabei Schweden, das seinerzeit massenhaft Flüchtlinge aufgenommen hat. Dort haben inzwischen „Jugendbanden“ – wie sie in den deutschen Medien genannt werden – viele Städte in Schlachtfelder verwandelt. Dort gibt es auf offener Straße immer mehr Schießereien und Explosionen durch Granaten. Was die deutschen Medien geflissentlich veschweigen ist, dass diese Jugendbanden sich aus nicht integrierten Zuwanderern zusammensetzen. Schweden hat also allen Grund für die Änderung seiner Meinung.

Bleiben Deutschland und Frankreich, die derzeit noch bereit sind, Flüchtlinge aufzunehmen. Frankreich geht dabei nicht mit so lauten Forderungen voran,

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