Der Burnout-Irrtum

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24-09-20 07:12:00,

„Du bist, was du isst“, besagt ein weiser Spruch aus dem Volksmund. Nahrung ist Energiezufuhr, weswegen eine für uns Menschen nicht „artgerechte“ Ernährung über kurz oder lang zu einem Energiedefizit führt. Dies wird dann rasch als „Burnout“ bezeichnet und oft lediglich auf psychische Faktoren zurückgeführt.

Ohne Frage ist die Psyche ein wesentlicher Faktor, aber bei Weitem nicht der einzige. Die Energie, die wir uns zuführen oder nicht zuführen, spielt dabei eine erhebliche Rolle. Das bezieht sich allerdings nicht allein auf Energie in Form von Ernährung, sondern auch auf geistige Energie. Das permanente Aufnehmen von Horrormeldungen — und innerlich nie zur Ruhe zu kommen vor lauter Medienkonsum — kann uns ebenso Energie rauben.

An welchen Stoffen es uns im Wesentlichen mangelt, wie wichtig soziale Kontakte sind und wie sich die Corona-Krise „multifaktoriell“ auf unseren Energiehaushalt auswirkt, erläutert die Heilpraktikerin Uschi Eichinger aus ihrer jahrelangen Praxis und auch aus persönlicher Erfahrung.


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Nicolas  Riedl

Nicolas Riedl, Jahrgang 1993, ist Student der Politik-, Theater- und Medienwissenschaften in Erlangen. Er lernte fast jede Schulform des deutschen Bildungssystems von innen kennen und während einer kaufmännischen Ausbildung ebenso die zwischenmenschliche Kälte der Arbeitswelt. Die Medien- und Ukrainekrise 2014 war eine Zäsur für seine Weltanschauung und -wahrnehmung. Seither beschäftigt er sich eingehend und selbstkritisch mit politischen, sozio-ökonomischen, ökologischen sowie psychologischen Themen und fand durch den Rubikon zu seiner Leidenschaft des Schreibens zurück. Soweit es seine technischen Fertigkeiten zulassen, produziert er Filme und Musikvideos. Er ist Mitglied der Rubikon-Jugendredaktion und schreibt für die Kolumne „Junge Federn“.


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