Die zweite Protestwelle

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24-09-20 06:58:00,

Es würde fast wie ein Hippie-Festival aussehen, wenn der Anlass, aus dem sich die Menschen auf die Straßen begeben haben, nicht so ernst wäre und wenn die zahlreiche Präsenz der Polizei (unter anderem mit Helmen und in voller Montur) nicht so sehr daran erinnern würde. Da unser Bus recht früh ankam, war ich schon kurz nach zehn vor Ort und ging erst zum Brandenburger Tor, um ein paar Aufnahmen zu machen, bevor es richtig losging. Gegen elf war ich auf dem Weg Richtung Friedrichstraße. Dort stand nämlich unser Demo-Wagen.

Nach Berlin kam ich zusammen mit dem „Aktionsbündnis Karlsruhe“ (1). Das war ein purer Glücksfall, denn ich hatte mich sehr kurzfristig angemeldet. Drei Minuten vor der Abfahrt hieß es, ich darf mitkommen. Es waren zwei Busse, insgesamt 105 Personen. Organisiert wurde diese Fahrt vom „Aktionsbündnis Karlsruhe“.

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Dennis W., der beim Organisationsteam für die Berlinreise für Anmeldung und Koordination zuständig war, ist von Beruf Entwicklungsingenieur. Er sorgte dafür, dass alle Mails rechtzeitig beantwortet wurden und dass interne wie externe Kommunikation reibungslos und zügig verliefen.

Wie viele andere Menschen setzte er sich vorher mit den Themen nicht auseinander und hinterfragte gewisse Sachverhalte nicht besonders kritisch. Dann wurde er misstrauisch, weil er viele Informationen einfach sehr widersprüchlich fand. Beispielsweise die Berichterstattung über die sogenannten Hygiene-Demos: „Es hat sich herausgestellt, dass man viele relevante Informationen, die wichtig für die eigene Entscheidungsfindung sind, nicht in den Mainstream-Medien bekommt, sondern nur in den freien Medien“, sagte Dennis.

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Offensichtlich besteht durch die Gleichschaltung der Medien eine unausgesprochene Vereinbarung, Demonstrationen, Demonstranten und Organisatoren von coronakritischen Veranstaltungen in ein schlechtes Licht zu stellen.

Und das war einer der Gründe für meine eigene Anwesenheit: Ich wollte unbedingt Augenzeugin dieses historischen Ereignisses sein und darüber berichten, denn ich hatte festgestellt, wie viele gutgläubige Menschen um mich herum sind. Und all diesen Menschen kann man mit Informationen helfen.

Einen Versuch wäre es wert, wenn nicht so viele Menschen bei der Demo wären. Und das bedeutete unter anderem mehrere hunderte Gigabytes von Foto- und Videomaterial. Nur zur Erinnerung.

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Aber wenn ich mir zum Bespiel den Spiegel-TV-Bericht ansehe,

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