Das Totalversagen

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26-09-20 08:44:00,

Während die meisten Menschen und Medien im intellektuellen Hamsterrad nur noch um Infektionszahlen, R-Werte, Impfstoffe und um sich selbst kreisen, setzt sich auch im Jahr 2020 ein Trend fort, der schon seit Jahrzehnten zu beobachten ist: Es zeichnet sich immer deutlicher ab, dass die westliche Zivilisation in der Zukunftssicherung vollkommen versagt hat. Aufgrund ihres dauernden Produktivitäts- und Wachstumsfetisches hat sie eine gravierende ökologische Zerstörung losgetreten, die nach und nach jeden Lebensraum bedroht.

Der Klimawandel wird weite Teile des Planeten unbewohnbar machen, der Rest wird durch Abgase, Abwässer, Chemieabfälle und radioaktive Strahlung dermaßen verseucht sein, dass ein gesundes Leben auch dort nicht mehr möglich ist.

Plastik in den Meeren, Plastik im Boden, Plastik im Essen und Plastik im Blut, das ist das Resultat eines Jahrhunderte währenden Prozesses, der sich Zivilisierung schimpft und doch mit einer Degeneration sämtlicher Faktoren zusammenhängt, die den Menschen als Menschen definieren.

Gleichzeitig sind wir heute von unserer Umwelt derart entfremdet, dass wir sie als feindlich erleben. Das ist einer der Gründe für die Hysterie um ein Virus, das uns in ähnlichen Formen schon seit Jahrtausenden begleitet.

Der Mensch hat sich von allem entfernt, was natürlich oder auch überhaupt nur lebenswert ist, und es durch eine künstliche Lebenswelt ersetzt, die er als seine Realität erlebt. In dieser Realität zu bestehen ist sein ganzer Daseinszweck geworden, und er besteht hier nur durch Leistung, Konkurrenz und Kampf. Konsum und Arbeit, unabhängig von jedem Sinn und jeder Vernunft, sind zum Glaubensbekenntnis einer Gesellschaft geworden, die ungebremst auf den Abgrund zusteuert.

Beides, Arbeit und Konsum, finden nur noch um ihrer selbst willen statt, um die einmal in Gang gesetzte Maschinerie auf ewig in Gang zu halten.

Da können die Verantwortlichen hierfür noch so oft das Mantra herunterbeten, man müsse Ökologie und Wirtschaft miteinander versöhnen — das Unmögliche wird dadurch noch lange nicht möglich. Denn jeder, der die Ideologie des Wirtschaftswachstums als solche durchschaut, erkennt auch das, was jeder Ideologie innewohnt: Sie hat sich von der Realität längst verabschiedet und wird als reines Disziplinierungsmantra aufrechterhalten.

Wenn man den Schleier der Ideologie einmal ablegt, dann erkennt man sehr gut, dass Wirtschaft und Ökologie sich nicht miteinander verbinden lassen, zumindest nicht, solange Wirtschaft industrielle Prozesse irgendeiner Art beinhaltet und zudem ständig wachsen muss.

Demzufolge gibt es auch kein „grünes“ Wirtschaftswachstum,

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