Geheimdienste und Medien: Neue Dokumente enthüllen die massive Propagandaoperation des Westens gegen Syrien

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28-09-20 12:31:00,

Dokumente offenbaren, wie westliche Geheimdienste internationale Medien benutzt haben, um eine irreführende Medienberichterstattung über die Lage in Syrien zu erzeugen. Praktisch jeder Aspekt der so genannten “syrischen Opposition” sei von Public-Relations-Firmen „kultiviert und vermarktet“ worden, heißt es in den Dokumenten, deren Echtheit noch bestätigt werden muss. Wir veröffentlichen hier einen Artikel des italienischen Mediums „L’Antidiplomatico“. Von Redaktion.

In einem Artikel auf der Website von „Grayzone“ wurden Dokumente veröffentlicht, die eine groß angelegte Propaganda von Auftragnehmern westlicher Regierungen und Medien gegen die syrische Regierung enthüllen.[*]

Der Autor Ben Norton erklärt, dass die durchgesickerten Dokumente zeigen, wie Auftragnehmer der britischen Regierung eine fortschrittliche Propaganda-Infrastruktur entwickelt haben, um die Unterstützung der so genannten “politischen und bewaffneten Opposition” Syriens im Westen anzuregen.

Praktisch jeder Aspekt der so genannten “syrischen Opposition” wurde demnach von Public-Relations-Firmen, die von westlichen Regierungen unterstützt werden, kultiviert und vermarktet, von ihren politischen Erzählungen bis zu ihrer Marke, von dem, was sie sagten, bis zu dem Ort, wo sie es sagten.

Die durchgesickerten Akten enthüllen, wie westliche Geheimdienstzentren die Medien genutzt haben, indem sie sorgfältig eine Berichterstattung in englischer und arabischer Sprache über den Krieg in Syrien erstellten, um einen stetigen Strom so genannter “Pro-Oppositions-Berichterstattung” zu erzeugen.

US-amerikanische und europäische Auftragnehmer hätten “syrische Oppositionsführer” auf allen Ebenen geschult und beraten, diese Unternehmen hätten auch Interviews für so genannte “syrische Oppositionsführer” auf Mainstream-Kanälen wie der BBC und Channel 4 in Großbritannien organisiert.

Mehr als die Hälfte der Personen, die von Al Jazeera in Syrien eingesetzt werden, seien im Rahmen eines gemeinsamen Programms der US-Regierung und des Vereinigten Königreichs mit dem Namen “Basma” ausgebildet worden, das Hunderte von terroristischen Medienaktivisten hervorgebracht habe.

Die PR-Firmen westlicher Regierungen beeinflussten demnach nicht nur die Art und Weise, wie die Medien über Syrien berichteten, sondern produzierten, wie aus den durchgesickerten Dokumenten hervorgehe, ihre eigenen Pseudo-Nachrichten-Propagandageschichten, die von den großen Fernsehsendern im Nahen Osten, darunter BBC Arabic, Al Jazeera, Al Arabiya und Orient TV, ausgestrahlt wurden.

Vollzeit-PR für terroristische Organisationen?

Diese von Großbritannien finanzierten Unternehmen haben demnach als Vollzeit-PR für terroristische Organisationen fungiert. Ein Vertragspartner, genannt InCoStrat, behauptete, in ständigem Kontakt mit einem Netzwerk von über 1.600 internationalen Journalisten und “Beeinflussern” zu stehen, und nutzte diese,

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