Wochenbericht: Nato zündelt mit Dutzenden Flugzeugen und sogar Fallschirmjägern an Russlands Grenzen | Anti-Spiegel

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28-09-20 07:07:00,

Auch in der vergangenen Woche gab es wieder eine ganze Reihe von provokanten Aktionen der Nato-Streitkräfte entlang den russischen Grenzen. Da im Westen darüber nicht berichtet wird, tue ich das einmal pro Woche.

Da die westlichen Medien immer behaupten, Russland verhalte sich aggressiv und fliege gefährliche Manöver, habe ich begonnen, einmal pro Woche die Vorfälle zusammenzufassen, die sich mit Nato-Streitkräften entlang den russischen Grenzen abspielen und von denen man in westlichen Medien nichts erfährt. Die ersten beiden „Wochenberichte“ finden Sie hier und hier.

Der Sinn dieser Aktionen ist es nicht nur, Russland zu provozieren, die Manöver haben auch einen ganz praktischen Zweck. Ich habe bereits darüber geschrieben, dass diese Militäraktionen an Russlands Grenze den Sinn haben, die russische Verteidigung, die Reaktionszeiten und die Kommunikationswege auszuspionieren. Daher fliegen praktisch immer Kampfflugzeuge und Spionageflugzeuge gemeinsam und während die Kampfflugzeuge Angriffsmanöver unmittelbar an der Grenze des russischen Luftraums simulieren, horchen die Spionageflugzeuge tief ins russische Hinterland hinein.

Das könnte man für meine „pro-russische Propaganda“ halten, wenn nicht die Sunday Times vor genau einer Woche selbst ausführlich darüber berichtet hätte. Am 20. September hat die Sunday Times in einem Artikel mitgeteilt:

„RAF-Kampfflugzeuge und Kriegsschiffe der Royal Navy haben ihre Patrouillen rund um Russlands Grenzen und Küsten in einer beispiellosen Operation drastisch verstärkt, um Moskaus Militär in die Defensive zu bringen.
Seit der letzten Augustwoche wurden 28 RAF-Flugzeuge an die Grenzen Russlands am Schwarzen Meer und vor der Küste der Halbinsel Kola in der Arktis geschickt, an denen bis zu fünf britische Flugzeuge gleichzeitig beteiligt waren. Taifun-Kampfflugzeuge und Voyager-Tankflugzeuge sowie Sentinel, RC-135 und Sentry E-3 Awacs Spionageflugzeuge haben sich den Langstreckenmissionen angeschlossen.“

Das war allerdings eine unvollständige Auflistung, denn am 21. September hat Russland gemeldet, dass zwei Mig-31 Abfangjäger eine britische Sentinel über der Barentsee abgefangen haben. Weiter hieß es in dem Times-Artikel:

„“Wir zeigen Wladimir Putin, dass wir das leere Gerede aufgegeben haben. Wir sind bereit, ihn zu konfrontieren – von Angesicht zu Angesicht“, sagte Brooks. „Es ist ein Zeichen dafür, dass wir aufgehört haben, über Vergeltungsmaßnahmen zu sprechen und endlich zu Taten übergegangen sind. Wir dringen in Russlands tiefes Hinterland vor und widersetzen uns seinem aggressiven Verhalten.“
„Die Luft- und Seepatrouillen treiben Russland in den Wahnsinn. Als Reaktion darauf setzen sie ihre Kampfjets,

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