Faktenfreies Trump-Bashing im Spiegel Teil 1: Trump und seine Finanzen | Anti-Spiegel

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29-09-20 06:42:00,

Der Spiegel gibt sich täglich einem sehr amüsanten Trump-Bashing hin. Anhand von vier Spiegel-Artikeln in nur zwei Tagen wollen wir uns mal anschauen, was kritisiert wird und wie gerechtfertigt die Kritik ist. Hier nehme ich mir zwei der Artikel vor, in denen es um Trump Finanzen geht.

Vorweg sein gesagt, dass ich kein Trump-Fan bin und es nicht darum geht, Trump zu verteidigen. Ich stehe der Politik Trumps sehr kritisch gegenüber, als Beispiele seien seine Politik gegenüber Nord Stream 2, dem Iran oder Venezuela genannt, aber die Liste ließe sich fortsetzen. Trump ignoriert das Völkerrecht und versucht seinen Willen auf dem internationalen Parkett mit dem Faustrecht durchzusetzen, also mit dem „Recht des Stärkeren.“ Allerdings folgt er dabei nur der „normalen“ US-Politik, denn egal, ob Bush, Obama, Clinton, Reagan oder wer auch immer – das Völkerrecht hat noch keinen US-Präsidenten sonderlich interessiert.

Mir geht es um faire Berichterstattung und darum, wie die „Qualitätsmedien“ auf Trump bei Themen einprügeln, bei denen das ungerechtfertigt ist. Die deutschen Konzernmedien machen direkte Wahlpropaganda für den korrupten, aber inzwischen dementen Joe Biden. Dabei gäbe es ja Themen, bei denen man Trump völlig zu Recht kritisieren könnte, nur könnte der deutsche Leser dann ja bemerken, dass sich alle US-Präsidenten – inklusive eines möglichen Präsidenten Biden – bei diesen Themen gar nichts nehmen und die deutschen Leser könnten über die US-Politik generell nachdenken. Und das soll offensichtlich verhindert werden.

Also hauen die Medien im Ressort Politik Geschichten raus, die eigentlich ins Thema Regenbogenpresse gehören, aber die Leser emotional gegen Trump und für Biden einstimmen sollen. Das will ich nun an zwei Beispielen aus nur zwei Tagen aufzeigen, die wir im Spiegel präsentiert bekommen haben. Im zweiten Teil dieser kleinen Serie gehe ich auf zwei weitere Spiegel-Artikel zu einem anderen Thema ein. Trumps Frisur und die Steuer

Am 28. September erschien im Spiegel ein Artikel mit der Überschrift „Steuertricks des Trump-Imperiums – 70.000 Dollar für die Frisur – abgesetzt von der Steuer“ und er begann so:

„Donald Trumps orange Haartracht ist für den amerikanischen Steuerzahler eine teure Angelegenheit: Mehr als 70.000 Dollar setzte der Immobilienmogul nach Recherchen der „New York Times“ für das Styling seiner Frisur während der Laufzeit seiner Show „The Apprentice“ von der Steuer ab.“

Die Intention des Artikels ist klar: Trump und seine lächerliche Frisur sind das Thema.

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