Pandemie der Unmenschlichkeit – Plädoyer für eine Menschlichkeit mit Ich-Substanz | Von Franz Ruppert | KenFM.de

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29-09-20 02:10:00,

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Subjekt oder Objekt sein?

Ein Standpunkt von Franz Ruppert.

Lebewesen sind Subjekte, d.h. sie verhalten sich zu ihrer Mitwelt entsprechend ihren Bedürfnissen. Ein Lebewesen, das hungrig ist, reagiert anders auf Nahrungsangebote als eines, das satt ist. Ein Lebewesen, das Angst um sein Leben hat, handelt anders als eines, das sich sicher fühlt. Das gilt für das Pflanzen- und Tierreich ebenso wie für menschliche Wesen.

Steine kann man mit leckeren Speisen nicht in eine freudige Erregung versetzen. Man kann sie auch nicht dadurch manipulieren, dass man ihnen Angst einjagt, dass bald Millionen von Steinen sterben werden. Steine sind Objekte. Sie müssen sich daher nicht dagegen wehren, wie Objekte behandelt zu werden, weil ihnen das Bedürfnis dazu fehlt.

Auch Handys und Computer bleiben Objekte, auch wenn sie uns ein Eigenleben vorgaukeln, weil sie selbst ohne unsere Eingabebefehle noch aktiv sind. Sie werden jedoch im Hintergrund von anderen Maschinen gesteuert, die letztlich das Produkt von Menschen und somit von deren Bedürfnissen sind.

Wir Menschen als lebende Organismen sind in besonderem Maße befähigt, Subjekte zu sein. Wir haben nicht nur zahlreiche Bedürfnisse, wir können sogar „ich“ sagen. Wir sind auch nicht nur von unbewussten Kräften angetrieben, sondern haben einen Willen. Wir können sagen: Das will ich und das will ich nicht. Selbst der sogenannte „Transhumanismus“1 ist nur das Ergebnis menschlicher Bedürfnisse und es stellt sich immer die Frage, welche Bedürfnisse das sind? Menschenfreundliche, geprägt von Liebe und Mitgefühl? Oder menschenverachtende, motiviert von Angst und Wut?

Angriffe auf die menschlichen Grundbedürfnisse

Durch die Corona-Pandemie wird versucht, aus uns Menschen eine Herde scheinbar ich- und willenloser Lebewesen zu machen. Wir werden zu Objekten degradiert, wie es bereits mit Hühnern oder Schweinen in der Tierproduktion getan wird. Wir werden durch die vermeintlichen Corona-Schutzmaßnahmen in unseren Grundbedürfnissen auf das Massivste beschnitten.

Noch nicht einmal das freie Atmen ist mehr uneingeschränkt möglich. Husten und Niesen, um den Körper von etwas Schädlichem zu befreien, gilt fast schon als asozial und soll möglichst unterdrückt werden.

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