Corona und Correctiv: Einfalt und Zensur gegen „Gedankenverbrecher“

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30-09-20 02:15:00,

Der Correctiv-Chef David Schraven offenbart in einem aktuellen Interview eine große, mutmaßlich gespielte politische Einfalt. Dessen sollte man sich bewusst sein, denn Correctiv „darf“ etwa bei Facebook abweichende Meinungen unterdrücken. Albrecht Müller hat sich in seinem neuen Buch mit dem Thema befasst – wir hängen Zitate an diesen Artikel an. Von Tobias Riegel.

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David Schraven ist Gründer und Geschäftsführer von „Correctiv“: Der Verein nennt sich „Recherche-Zentrum“ und fällt dadurch auf, dass er die Regierung weitgehend von Kritik abschirmt und bei Facebook über „Faktenchecks“ abweichende Meinungen „markiert“ und „weniger sichtbar“ macht – nach eigenem Gutdünken. In einem Interview mit Jakob Buhre vom Online-Magazin „Planet Interview“ hat sich Schraven nun geäußert.

Selbsternannte Torwächter der Meinungsvielfalt

Angesichts der „Corona-Pandemie“ laufen die selbsternannten Torwächter der Meinungsvielfalt – kein „normaler Bürger” hat Correctiv in ihrer Rolle als Internet-Kontrolleure legitimiert – zu besonderer Form auf. Schließlich gehe es darum, mit der „Faktencheck-Abteilung“ „gezielte Desinformation“ und „wirre Verschwörungstheorien, seltsame Sekten, Impfgegner, Hippies aus dem New Age und wild gewordene Vegan-Köche“ zu bekämpfen. Das lohnt sich auch finanziell, denn laut Schraven hat Correctiv „aus Corona-Töpfen Sonderförderungen bekommen, die uns geholfen haben, die Arbeit zu stabilisieren. Unsere Mitarbeiter sind nicht auf Kurzarbeit, sondern wir konnten sogar neue einstellen“. Zur Finanzierung und zum Charakter von Correctiv hat sich Albrecht Müller auch in seinem neuen Buch geäußert, am Ende dieses Textes wird aus dem entsprechenden Kapitel aus Müllers Buch zitiert, darin heißt es:

„Diese Organisation von Journalisten macht im Laufe der Zeit durchaus das eine oder andere Vernünftige. Aber die Grundeinstellung ist geprägt von ‚Wir sind die Guten und die im Netz sind die Bösen‘.“

Zu Corona stellt Schraven etwa fest, „Impffeinde“ seien „sehr empfänglich für gezielte Desinformationskampagnen“ – diese Kampagnen würden von „Gegnern unserer Gesellschaft“ lanciert. Correctiv ist in diesem schrägen Bild wohl eine der letzten Verteidigungslinien gegen diese „Gegner“. Aber zum Glück sind die Andersdenkenden, etwa beim Thema Corona, ja alles Dummköpfe. Das macht die „Debatte“ aus Sicht von Correctiv einfach, denn im Umkehrschluss könne man laut Schraven beruhigt sagen: „Mehr als 80 Millionen Deutsche sind gar nicht doof.“

Abbildung von Kritik: „Totaler Kokolores“

Schraven offenbart eine fragwürdige Haltung zur Meinungsvielfalt und zur Meinungsfindung.

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