5G: Niederländische Gesundheitsrat warnt vor dem Einsatz der 26GHz-Frequenz | www.konjunktion.info

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02-10-20 07:39:00, Mobilfunk - Bildquelle: Pixabay / Horacio30; Pixabay; LicenseMobilfunk - Bildquelle: Pixabay / Horacio30; Pixabay; License

Mobilfunk – Bildquelle: Pixabay / Horacio30; Pixabay; License

Jeder, der sich gegen 5G ausspricht wird in unserer Hochleistungspresse direkt in das Eck der Aluhutträger verfrachtet. Auch unsere Politdarsteller machen sich über die berechtigten Sorgen der Menschen eher lustig als dass sie eine Überprüfung bzw. unabhängige Studien beauftragen. Obwohl selbst Angestellte eines französischen Telekommunikationsunternehmens einen Ausbaustopp fordern.

Inzwischen gibt es weltweit zahlreiche Initiativen, die versuchen den Ausbau von 5G – der insbesondere im Zuge der Lockdowns massivst vorangetrieben wurde – zu stoppen oder zumindest eine Überprüfung der Strahlenbelastung auf den Menschen und deren Folgen fordern. So seit Kurzem auch der niederländische Gesundheitsrat, der diese Tage seinen 5G and Health Report veröffentlichte. In diesem Bericht empfiehlt dieser Rat dringend auf den Einsatz des Frequenzbandes 26GHz für 5G zu verzichten und dass weitere Forschungen nötig sind, um die Beziehungen zwischen Strahlenbelastung und Krebsvorfällen, Unfruchtbarkeit bei Männern, Schwangerschaftsproblemen und Geburtsfehler zu untersuchen. Obwohl der Rat sagt, dass es derzeit keine nachweisbaren Effekte auf die Gesundheit bei niedrigeren Frequenzen gäbe, sei es wichtig die Strahlenbelastung per se zu überwachen. Wichtig ist festzuhalten, dass der niederländische Gesundheitsrat in seinem Bericht nicht sagt, dass Gesundheitsschäden aufgrund der Funkstrahlen bewiesen oder nicht bewiesen sind.

Executive-summary-5G-and-health

(Download PDF)

Der Rat gibt dem niederländischen Parlament in seinem Bericht vier Ratschläge:

Da die unteren Frequenzbänder für 5G (bis zu 3,5 GHz) bereits seit Jahren für Telekommunikationsanwendungen und Wi-Fi genutzt werden, ohne dass nachweislich negative Auswirkungen auf die Gesundheit zu erwarten sind, sieht der Ausschuss keinen Grund, die Nutzung dieser Frequenzbänder zu stoppen oder einzuschränken. Er empfiehlt jedoch, dass die Exposition vor, während und nach der Einführung der 5G-Systeme überwacht werden sollte. Dies wird deutlich machen, inwieweit sich die Exposition gegenüber hochfrequenten elektromagnetischen Feldern durch die Einführung von 5G verändert und etwaige langfristige Gesundheitsrisiken dann besser abgeschätzt werden können. Zur Abschätzung der Risiken kann auch die WHO-Analyse herangezogen werden.

Der Ausschuss empfiehlt, mehr Forschung zu betreiben: epidemiologische Forschung über den Zusammenhang zwischen der Exposition gegenüber den verwendeten 5G-Frequenzen und dem Auftreten von Krebs, verminderter männlicher Fruchtbarkeit, schlechten Schwangerschaftsergebnissen und Geburtsfehlern. Eine laufende internationale Studie über den Gebrauch von Mobiltelefonen,

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