Entsorgter Mittelstand

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02-10-20 08:26:00,

Noch rieselt es nur leise im Gebälk. Unter dem Schutzschirm eines frisch gedruckten, aber nirgendwo gedeckten Staatsgeldes verfaulen jene empfindlichen Pflanzen, denen die Bundesregierung bereits im März mit dem Lockdown ohne Not die Leben spendenden Wurzeln abgeschnitten hat.

Doch die Stunde der Wahrheit steht bevor. Der Mittelstand, einst Stolz und Juwel des deutschen Wirtschaftswunders, Lieferant von Arbeitsplätzen und Exportschlager, wird gerade für die irrsinnige Choreographie des versöderten Maskenballs auf dem Blutaltar der Corona-Religion geopfert. Frank Kebekus sagt für diesen Herbst einen „Tsunami von Klein- und Kleinst-Unternehmen“ voraus (1). Der Mann muss es wissen, denn er ist ein bekannter Insolvenzverwalter und hatte sich im Sommer um die Galeria-Kaufhof-Karstadt-Kette gekümmert. Und Mario Ohoven, Präsident des Bundesverbandes Mittelständische Wirtschaft äußert:

„Die Mittelständler rechnen einer KfW-Umfrage zufolge allein für die Monate März bis Mai mit Umsatzeinbußen von rund 250 Milliarden Euro. Die hieraus resultierenden Liquiditätsengpässe können trotz staatlicher Soforthilfen nicht mehr lange überbrückt werden“ (2).

Bei einer Anhörung des Außerparlamentarischen Corona-Untersuchungsausschusses schätzte der Wirtschaftsprofessor Christian Kreiß, dass es in diesem Herbst 500.000 bis 800.000 Insolvenzen bei kleinen und mittelständischen Unternehmen geben könnte (3). Die gerade eben ins Leben gerufene Initiative Unternehmer Stehen Auf (4) hat einen bitterbösen Offenen Brief an Wirtschaftsminister Altmeier geschickt:

„Ihr Aktionismus macht selbstständig handelnde Menschen zu Bittstellern und bringt sie in eine wirtschaftlich prekäre Situation, von der sich diese Menschen schwer wieder erholen werden … Wir fordern sofortigen Stopp der Corona-Maßnahmen. Zurzeit sterben 3 Personen pro Tag in Deutschland angeblich an Corona! Wie viele Unternehmer pro Tag weltweit begehen Selbstmord?“

Noch hüllt sich die große Mehrheit der Mittelständler in gramvolles Schweigen. Man kann davon ausgehen, dass Angst dabei eine große Rolle spielt. Angst, Kunden zu verlieren, wenn man etwas sagt, was nicht dem anerkannten Mainstream entspricht. Man kann sich isolieren. Banken könnten einem Mittelständler Kredite verweigern, die bislang immer gewährt wurden. Da ist als abschreckendes Beispiel die rabiate Sanktionierung des Geschäftsführers und Inhabers des Naturkostunternehmens Rapunzel, Joseph Wilhelm.

Als Wilhelm das offizielle Narrativ der tödlichen Seuche Covid-19 sehr früh schon zu hinterfragen wagte, wurden seine Produkte sofort aus den Regalen der Supermärkte verbannt und der Rapunzel-Begründer persönlich in übelster Boulevard-Manier als „Märchenerzähler“, so die „linke“ Gazette taz, diffamiert (5). Andere Unternehmer wurden von übereifrigen Standesgenossen gemobbt, sobald sie die Weisheit der Merkel-Coronisten zu kritisieren wagten.

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