Programmiertes Chaos – Was Washingtons Trump-Gegner nach der Wahl planen

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04-10-20 11:20:00,

Eine „überparteiliche“ Gruppe von neokonservativen Republikanern und etablierten Demokraten „simulierte“ kürzlich mehrere Katastrophenszenarien für die US-Präsidentschaftswahlen im November. Dazu zählt auch ein Planspiel, bei dem ein klarer Sieg des Amtsinhabers „beispiellose“ Maßnahmen provoziert, mit denen das Biden-Lager eine erneute Amtseinführung Donald Trumps verhindern könnte.

WHITNEY WEBB, 4. Oktober 2020, 0 Kommentare

Eine Gruppe von Insidern der Demokratischen Partei und ehemaligen Funktionären aus der Obama- und Clinton-Zeit haben zusammen mit einer Riege von neokonservativen „Never Trump“-Republikanern in den letzten Monaten Simulationen und „Kriegsspiele“ zu verschiedenen „Weltuntergangsszenarien“ in Zusammenhang mit den Präsidentschaftswahlen durchgeführt.

In mehreren Medienberichten über die Gruppe, die als „Transition Integrity Project“ (TIP) bezeichnet wird (zu deutsch: “Projekt für Redlichkeit bei der Amtsübergabe”), rechtfertigt sie diese Übungen damit, dass sie sich gezielt auf ein Szenario vorbereiten will, in dem Präsident Trump die Wahlen verliert und sich weigert, aus dem Amt zu scheiden, was zu einer Verfassungskrise führen könnte. Den TIP-Dokumenten zufolge führten jedoch ihre Simulationen, die einen „klaren Sieg“ für Trump bei der bevorstehenden Wahl vorsahen, selbst zu einer Verfassungskrise, da sie voraussagten, dass das Biden-Lager unabhängig vom Wahlergebnis radikale Schritte unternehmen würde, um die Präsidentschaft für sich zu sichern.

Kein Szenario sieht Trumps Amtsantritt vor

Dies ist besonders beunruhigend, wenn man bedenkt, dass TIP beträchtliche Verbindungen zur Obama-Regierung hat, in der Biden als Vizepräsident fungierte, sowie zu mehreren Gruppen, die nicht zur Biden-Kampagne gehören, sich aber hartnäckig für Biden einsetzen. Dass diese Gruppen Szenarien für mögliche Wahlergebnisse und deren Nachwirkungen durchgespielt haben, die alle entweder mit Bidens Amtsantritt oder einer Verfassungskrise endeten, lässt vermuten, dass mächtige Kräfte den ehemaligen Vizepräsidenten dazu drängen, eine eventuelle Wahlniederlage nicht zu akzeptieren.

Dies untergräbt offenkundig in erheblicher Weise den behaupteten Anspruch der TIP, die „Integrität“ des präsidialen Übergangsprozesses zu gewährleisten. Stattdessen legen die Fakten nahe, dass die Gruppe sicherstellen will, dass Trump unabhängig vom Wahlergebnis aus dem Amt scheidet beziehungsweise dass genau die Verfassungskrise herbeigeführt wird, die die Gruppe durch ihre Simulationen angeblich verhindern will.

Solche Bedenken werden noch verstärkt durch jüngste Aussagen Hillary Clintons, dass Biden „unter keinen Umständen nachgeben“ dürfe. „Ich glaube, das wird sich hinziehen, und schließlich glaube ich, dass er gewinnen wird, wenn wir keinen Zentimeter nachgeben und wenn wir so konzentriert und unerbittlich sind wie die andere Seite“, sagte Clinton in einem Interview mit dem Fernsehsender Showtime.

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