Covid-19: Steigende Zahlen und der zweite Lockdown durch die Hintertür | www.konjunktion.info

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09-10-20 03:09:00, Ketten - Bildquelle: Pixabay / PublicDomainPictures; Pixabay LicenseKetten - Bildquelle: Pixabay / PublicDomainPictures; Pixabay License

Ketten – Bildquelle: Pixabay / PublicDomainPictures; Pixabay License

Gestern und heute sind die vom RKI täglich gemeldeten “Testpositiven” bei 4.058 und 4.516 gelegen, was erwartungsgemäß zu einer neuen Propagandarunde der Hochleistungspresse und der Politdarsteller führte. Soweit, dass unsere Gottkanzlerin für kommenden Mittwoch ein “Corona-Treffen der Länder” einberufen hat.

Medial wird natürlich massivst auf den Panikknopf gedrückt und man spricht von Rekordzahlen allerortens, von einer steigenden Anzahl an Covid-19-Patienten in Krankenhäusern, usw. usf.

Viren und Jahreszeit - Bildquelle: emedicine.medscape.comViren und Jahreszeit - Bildquelle: emedicine.medscape.com

Viren und Jahreszeit – Bildquelle: emedicine.medscape.com

Eigentlich beginnt die Zeit der Coronaviren erst Ende November/Anfang Dezember. Doch warum sind nach offizieller Lesart die Zahlen in den letzten Tagen angestiegen? Dazu ein paar Gedankengänge:

Wie wir wissen, ist der nicht validierte PCR-Test nicht für die Diagnostik zugelassen und jedes Labor setzt seine eigene, meist von Christian Drosten abgeleitete Primer-Sequenz zum “Nachweis der Nukleinsäureschnipsel des Coronavirus” ein. Interessierte wissen zudem, dass der PCR-Test für den “Nachweis dieser Moleküle” mehrere Vervielfältigungszyklen durchlaufen muss:

Als Maß für die Menge der im Probenmaterial vorhandenen Virus-RNA dient der bei der PCR-Untersuchung ermittelte Ct-Wert. Dieser Wert (cycle-threshold-Wert) kennzeichnet den Messzyklus in der Echtzeit-PCR, in dem zuerst ein exponentieller Anstieg des Messsignals, meist einer Fluoreszenz, über den Hintergrundwert der PCR auftritt.

Dabei gilt ein Zykluswert (also die Anzahl der Zyklen, bei der man die Vervielfältigung stoppt) von über 30 Runden als unseriös. Interessanterweise gibt es keinen allgemein, z.B. vom RKI vorgeschriebenen Cut-Off-Wert. Also eine maximal erlaubte Zyklenzahl, bei der die Vervielfältigung gestoppt werden muss.

Aber genau jener Ct-Wert ist entscheidend dafür, ob jemand als “Positiv” oder “Negativ” getestet gilt:

Je höher der Ct-Wert, desto niedriger ist die Virus-konzentration in der untersuchten Probe.Bei der SARS-CoV-2-PCR weisen Ct-Werte 30 auf eine niedri-ge, Ct-Werte 35 auf eine sehr niedrige Viruskonzen-tration in der Probe hin.

Letztlich weiß nur das Labor selbst, wie viele “Runden es dreht”, bevor es den PCR-Test abbricht. Eine bereits hier vollkommen unwissenschaftliche Herangehensweise des RKI, wenn eben kein Maximalzyklenwert vorgegeben wird.

Kann es nun sein, dass per ordo di mufti dieser Zyklenwert nach oben gesetzt wurde, damit es zu mehr “Testpositiven” kommt?

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