Der Fall Nawalny: Eine Provokation westlicher Geheimdienste? (Teil 1) | KenFM.de

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10-10-20 07:36:00,

Teil 1: Wer als erster Nowitschok schreit, hat gewonnen. „Cutouts“ erledigen die Propaganda.

Von Jürgen Cain Külbel.

Die Saga um den medizinischen Notfall Alexei Nawalny begeistert täglich mit überraschenden Wendungen. Zuletzt warf das Spurenbeschaffungskommando „Team Nawalny“ eine aus Alexei Nawalnys Zimmer im Tomsker Hotel Xander gestohlene, nach Berlin entführte Wasserflasche in den Ring; ein Bundeswehr-Labor will Spuren des Nervengiftes Nowitschok daran entdeckt haben. Die späte Präsentation der Flasche, deren „Sicherstellung“ ein Video auf Nawalnys Instagram-Kanal dokumentiert, ist eine geschickt gestellte Falle, die insinuieren soll, Nawalny kann nur in Russland vergiftet worden sein. Mediale Aufschreie, nun seien Tatort, Spuren vernichtet, Beweise entwendet etc., sind gewollt, da sie das Narrativ weiterhin verdichten; e diverso machen sie aber die toxikologischen Ergebnisse der russischen Ärzte in Omsk wertlos. Die hätten das Gift doch entdecken müssen – haben sie aber nicht, erst die ehrenwerten Labore in Deutschland, Frankreich, Schweden. Die zweite Falle wurde mit Maria Pewtschik aufgemacht, um die aus London stammende Begleiterin Nawalnys, die nachher auf mysteriöse Weise verschwand. Egal wie man es dreht: war sie die Giftverabreicherin oder nicht, war sie der Transporteur der Flasche von Tomsk nach Omsk oder nicht, selbst wenn sie für Drahtzieher in London gearbeitet hätte – all das unterfüttert das Narrativ, der Tatort befinde sich auf russischem Boden, was den Befunden der Omsker Forensiker, Toxikologen den Gnadenschuss versetzen soll. Ich will das nur ankratzen, doch gehe ich davon aus, dass das „Team Nawalny“ zum Stillschweigen verdonnert wurde. Daher sehe ich die Veröffentlichung des Videos durch Nawalny als einen in Absprache mit interessierten Stellen getätigten Vorgang im Rahmen des Informationskrieges um die Deutungshoheit in dem Fall.

Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Hamish de Bretton-Gordon, und Hamish de Bretton-Gordon war das Wort.

Jede Edel-Marke hat sein unverwechselbares Branding. Ferrari, na klar, ein italienischer Flitzer; Porsche, Mercedes, klar doch, deutsche Präzisionsarbeit. Und Nowitschok, ein so unverwechselbar russisches Wort, gibt jedem Mord mit Nervengift den drive, den es braucht – sagst du Nowitschok, meinst du russisches Verteidigungsministerium, meinst du den russischen Militär-Nachrichtendienst, die Hauptverwaltung für Aufklärung GRU (Glawnoje Raswedywatelnoje Uprawlenije). Genial ausgedacht. Vor dem März 2018 war das Wort Nowitschok kaum in der Welt; Fachleute kannten es,

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