CIA-Memos belasten Clinton: Wie in Russland über den Skandal berichtet wird, den deutsche Medien verschweigen | Anti-Spiegel

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12-10-20 07:45:00,

Am Sonntag waren die innenpolitischen Ereignisse in den USA wieder Thema im russischen Fernsehen. Und im Gegensatz zu deutschen Fernsehberichten erfahren die Zuschauer in Russland auch von den Skandalen rund um Hillary Clinton.

Ich übersetze schon fast traditionell, was Sonntags in der russischen Sendung „Nachrichten der Woche“ aus den USA berichtet wird, da sich die russischen Berichte extrem von dem unterscheiden, was deutsche Zuschauer aus den USA zu sehen bekommen. Das wurde gestern wieder besonders deutlich, denn im Gegensatz zu den deutschen „Qualitätsmedien“ hat das russische Fernsehen nicht nur über die Kritik der Demokraten an Trump berichtet, sondern auch über die letzten Veröffentlichungen von CIA-Memos zur Affäre um die angebliche Wahleinmischung Russlands 2016.

Die nun freigegebenen CIA-Dokumente zeigen auf, dass sich der Clinton-Stab die russische Wahleinmischung komplett ausgedacht hat, um von dem damals aktuellen Skandal um Clintons Emails abzulenken. Und mehr noch, das FBI und die CIA wussten davon und haben das unterstützt, wie der damalige CIA-Chef nach einem Treffen mit Obama in einer Gesprächsnotiz festgehalten hat. Das bedeutet: Den angeblichen Skandal hat Clinton sich ausgedacht und mit Unterstützung von Obama, der CIA und dem FBI in die Welt gesetzt. Über diese Dokumente habe ich vor einigen Tagen berichtet, die Details finden Sie hier.

Aber die Zuschauer und Leser deutscher „Qualitätsmedien“ haben von all dem nichts erfahren. Ganz anders in Russland, wie dieser Bericht des russischen Fernsehens aus den USA zeigt.

Beginn der Übersetzung:

Es wird keine zweite TV-Debatte geben. Die Kommission hat ein für den 15. Oktober geplantes Treffen zwischen Donald Trump und Joe Biden offiziell abgesagt. Das letzte Wort hatte der Präsident der Vereinigten Staaten. Er wollte die Veranstaltung nicht aus dem für die Wahl wichtigen Staat Florida in den virtuellen Raum verlagern.

„Wir hatten immer Probleme mit dieser Kommission. Wer will schon vor dem Computer sitzend debattieren? Ich nicht. Man muss da sein. Wir haben in der letzten Debatte großartige Arbeit geleistet. Man muss da sein, man muss den anderen sehen. Außerdem wissen Sie, dass Joe gerne antwortet, indem er vom Computer abliest. Ich bevorzuge offene Debatten“, sagte Trump.

Damit die Debatte ehrlich verläuft, schlug das Trump-Team Biden vor, die nächste Debatte ganz ohne Moderatoren abzuhalten. Einer gegen einen. Aber Biden ist nicht wie seine Juniorpartnerin Kamala Harris, die selbstbewusst und aktiv ist.

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