Nahrungsmittelkrise: Bereits 2015 wurde auch dafür ein entsprechendes Planspiel durchgeführt | www.konjunktion.info

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14-10-20 12:28:00, Landwirtschaft - Bildquelle: Pixabay / PublicDomainPictures; Pixabay LicenseLandwirtschaft - Bildquelle: Pixabay / PublicDomainPictures; Pixabay License

Landwirtschaft – Bildquelle: Pixabay / PublicDomainPictures; Pixabay License

Im Jahr 2015 trafen sich 65 Personen am Hauptsitz des World Wildlife Fund in Washington D.C. Diese Personen waren internationale Politiker, Geschäftsleute, Akademiker und “Vordenker”. Ihr Ziel? Die Simulation einer Welternährungskrise, die 2020 beginnen und bis 2030 andauern würde.

Die damalige Pressemitteilung der Veranstaltung wurde auf der Website des Großkonzerns Cargill veröffentlicht und enthüllte, dass es laut dieser “Simulation einer Nahrungsmittelknappheit” im Jahrzehnt zwischen 2020 und 2030 zwei große Nahrungsmittelkrisen geben würde. In diesem Zeitraum würden die Preise um 400% des langfristigen Durchschnitts steigen, es gäbe eine Reihe von klimabedingten Wetterereignissen, Regierungen würden in der Ukraine und in Pakistan gestürzt, und eine Hungersnot würde Flüchtlingswellen aus den Ländern Myanmar, dem Tschad, dem Sudan und Bangladesch auslösen.

In der Simulation war eine der staatlichen Lösung eine sogenannte Fleischsteuer. Eine weitere, eine globale Kohlenstoffsteuer.

Kommt Ihnen das irgendwie bekannt vor?

Food Chain Reaction crisis simulation ends with global carbon tax

(Download PDF)

Nachfolgend ein paar Ausschnitte der Pressemitteilung in deutscher Übersetzung:

Am Montag und Dienstag versammelten sich 65 internationale Politiker, Akademiker, Geschäftsleute und Vordenker am Hauptsitz des World Wildlife Fund in Washington DC, um zu erörtern, wie die Welt auf eine künftige Nahrungsmittelkrise reagieren würde.

Das Planspiel führten die Teilnehmer in den Jahren 2020 bis 2030 durch. Wie vorausgesagt, brachte dieses Jahrzehnt zwei große Nahrungsmittelkrisen mit Preisen, die sich 400% des langfristigen Durchschnitts näherten, [ausgelöst durch] eine Reihe von klimabedingten extremen Wetterereignissen, Regierungsstürze in Pakistan und der Ukraine sowie Hungersnöte und Flüchtlingskrisen in Bangladesch, Myanmar, dem Tschad und dem Sudan.

Klima, Hunger, zivile Unruhen und explodierende Lebensmittelpreise trafen diese Woche beim Food Chain Reaction-Spiel in Washington DC aufeinander. Meist gewann die Zusammenarbeit. Zusammen mit dem WWF, dem Center for American Progress und dem Center for Naval Analyses war Cargill einer der Organisatoren von Food Chain Reaction. Das Unternehmen war in dem Planspiel durch den UNternehmenvizepräsidenten Joe Stone vertreten.

[…]

Zwei Tage lang erarbeiteten die Teilnehmer – aufgeteilt in Teams für Afrika, Brasilien, China, die EU,

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