The New Normals: Gleichschaltung

the-new-normals:-gleichschaltung

14-10-20 09:32:00,

Luftbildaufnahme vom 29.08.2020. Vom Brandenburger Tor bis zur Siegessäule verläuft die Querdenken-Demo. Oben links vor dem Reichstag, findet die vermeintliche Reichsbürgerversammlung statt. Foto: M. Bröckers, Lizenz: CC BY-NC-ND 4.0

Keine freundlichen Worte und geradezu ketzerisch in Zeiten, wo die Kirche der Angst von allen medialen Kanzeln den unbedingten Pandemismus predigt und keinen Zweifel oder gar Widerspruch duldet. Diese „New Normal Gleichschaltung“ [2] hat Hopkins am Beispiel des jüngsten „Reichtagssturms“ aufgezeigt, auf dessen plumpe Inszenierung ich hier [3] ja schon hingewiesen hatte. Plump, weil schon ein einziges Foto klar macht, wie hier eine Reichsbürger-Mücke (oben links) zum Nazi-Elefant gemacht wurde, aber äußerst wirkungsvoll, weil die Weltpresse den Elefant im Regierungsviertel, die friedlichen Massenproteste gegen die Notstands-Verordnungen, einfach ausblenden konnte. Oder – weil die Größe einfach unübersehbar war – konnte sie in einen Sack mit der Nazi-Inszenierung gesteckt werden, auf den sich dann wunderbar einprügeln lies. Auf dass die Frage, warum eigentlich Hundertausende auf die Straße gehen und ob oder in wie weit ihre Forderungen und Anliegen berechtigt sind, gar nicht gestellt werden musste.

Fragen sind gefährlich, sie können den wahren Glauben unterminieren, indem sie die teuflischen, tödlichen Gefahren verharmlosen vor denen allein die von der Kirche der Angst eingeführten Gebote und Rituale schützen. Sowie der Kampf gegen den gefährlichen Irrglauben, dass sich die Warnung vor einer apokalyptischen Großgefahr mittlerweile als Fehlalarm herausgestellt hat. Solche Fehlalarme kommen immer und überall vor und sind keine Schande, schon gar nicht für den, der darauf reagiert und entsprechende Maßnahmen zur Gefahrenabwehr trifft. So blieb den Regierungen, nachdem die Weltgesundheitsorganisation WHO die Pandemie ausgerufen und internationale Experten exponentielles Wachstum und Millionen Tote vorhergesagt hatten, auch gar nichts anderes übrig als von diesem „worst case“ auszugehen und entsprechende Notstands-Maßnahmen zu ergreifen. Selbst wenn es sich dabei um die einschneidendsten Grundrechtseinschränkungen seit Bestehen der Bundesrepublik handelt, waren die Lockdown/Maskenpflicht/Quarantäne-Verordnungen im Frühjahr nachvollziehbar: exponentielle Ausbreitung und Überlastung der Gesundheitssysteme drohten. Da die Alters- und Pflegeheime auf das neuartige Grippevirus „Sars Cov-2“ nicht rechtzeitig reagieren konnten, weil Masken und Desinfektionsmittel Mangelware waren, stammen die allermeisten „Corona-Toten“ aus solchen Einrichtungen und Altersgruppen. Seit Mai aber ist der Spuk vorbei, die Sterblichkeit liegt trotz Covid niedriger als in den Vorjahren ohne Covid und von den 34.000 Intensivbetten in Deutschland sind aktuell ganze 124 von Covid-Patienten belegt. In den meisten europäischen Ländern sieht es ähnlich aus: [4] Tote sind aus den Corona-Statistiken nahezu verschwunden,

 » Lees verder

%d bloggers liken dit: