Corona-Untersuchungsausschuss – Teil 12 | KenFM.de

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15-10-20 01:38:00,

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Majestätsbeleidigung oder notwendige Prüfung?

Ein Standpunkt von Jochen Mitschka.

Nach „Lernen vom Untersuchungsausschuss Schweinegrippe“ (1), dem Thema „Die Lage der Menschen in Pflegeheimen“ (2), einer Berichterstattung über die Zustände in Bergamo (3) folgte: „Der Drosten-Test, die Immunität und die zweite Welle“ (4). Nach der Anhörung über „Die Lage der kleinen Unternehmer und Selbständigen“ (5) nun Sitzung 6, bei der es um die Lage der Kinder geht.

Elisabeth Sternbeck

Die Zeugin ist Kinderpsychologin und hatte bereits verschiedene Videos zum Thema Lockdown und Auswirkung derselben auf die Kinder veröffentlicht. Die Links finden sich auf der Seite des Ausschusses. Frau Sternbeck berichtete, dass sie sich schon seit Beginn ihrer beruflichen Tätigkeit auf Kinder, Jugendliche und ihre Eltern konzentriert hätte. Anfangs hätte sie auch noch gutachterlich für Gerichte gearbeitet. Sie arbeitete sowohl im stationären Bereich der Jugendpsychiatrie, als auch seit über 20 Jahren in eigener Praxis.

Sie berichtete dann, dass der Anfang des Jahres normal verlaufen wäre. Ab der dritten Märzwoche hätte sie bemerkt, dass Kinder und Eltern, die sie bis dahin als sehr verantwortungsbewusst und diszipliniert Termine wahrnehmend beschrieb, verunsichert gewirkt hätten. Die Kinder berichteten, dass die Schule „komisch“ geworden wäre. Ein Mädchen hätte erzählt, dass mit einer Lehrerin etwas „nicht in Ordnung“ gewesen wäre, die wäre mit Maske und Handschuhen rumgelaufen und hätte gesagt „alle werden sterben“ und die Kinder sollten aufpassen.

Dann erzählte sie, dass am Donnerstag den 19. März eine Panik spürbar wurde. Kinder hätten erzählt, dass sie nicht wüssten, ob sie weiter in die Schule gehen können. Eine Mutter hätte ihr berichtet, sie wäre angerufen worden, sie müsse ihr Kind in der Schule abholen, und müsste alle Unterrichtsmaterialien mitnehmen, weil die Schule geschlossen werden würde.

Die psychischen Folgen

Am 23. März wären dann Schulen und Kindergärten geschlossen worden. Was die Kinder sehr irritiert hätte. Ein lebhafter fünfjähriger Junge wäre in ihrer Praxis in einem engen Kreis umhergelaufen und hätte immer wieder wiederholt „kein Kindergarten,

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