Die angekündigte Krise

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15-10-20 08:28:00,

Eine Umkehr ist „zurzeit wohl so dringend, wie kaum etwas anderes“ — das stellt der Journalist und Autor Paul Schreyer am Ende seines Buches über die „angekündigte“ Corona-Krise fest. in dem beschreibt er ausführlich den Weg in diese weltumspannende und viele Länder lahmlegende Krise. Schreyer zeigt, dass dieser Weg bereits Jahre zuvor begann, bevor Ende 2019 erste Meldungen aus China über eine angeblich unbekannte Lungenkrankheit verbreitet wurden.

Mit der von ihm verfassten „Chronik einer angekündigten Krise“ vollzieht er nach, „wie ein Virus die Welt verändern konnte“ — so der Untertitel. Diese Veränderung kam nicht überraschend, weder von heute auf morgen noch allein durch ein Virus, das angeblich auf einem Tiermarkt in Wuhan Menschen befiel. Der Autor beleuchtet Interessengruppen, Beteiligte, Strukturen, Netzwerke und Entscheidungen, die seit Jahren den Weg hin zu einer globalen Pandemie ebneten, die von der Weltgesundheitsorganisation WHO am 11. März 2020 ausgerufen wurde.

Das wird begleitet von politischen und medialen Manipulationen durch einseitige Darstellungen, Verschweigen und Lügen, die heute Fake News genannt werden.

Dazu eine Nebenbemerkung: Was bei Schreyer nicht zu lesen ist, aber zur Vorgeschichte der Krise gehört, ist die Legende vom Fledermaus-Virus aus Wuhan. Das soll von einer chinesischen Hufeisennasenfledermaus stammen und auf Menschen übergesprungen sein. Auf Grundlage der veröffentlichten entsprechenden Gensequenz sowie mithilfe von solchen Fledermäusen, die auch in Europa vorkommen, hatte der Berliner Virologe Christian Drosten mit Kollegen bereits im Januar den PCR-Test zum Virusnachweis fabriziert und bei der WHO angemeldet.

Doch diese Fledermausart lebt gar nicht in der Region Wuhan, schreibt die Virologin Karin Mölling im Vorwort zu ihrem aktualisierten Buch „Viren — Supermacht des Lebens“. Nach ihren Aussagen existiert diese Art „nur 1.600 Kilometer von Wuhan entfernt in Yunnan“. Dagegen hat Mölling zufolge das Wuhan-Institut für Virologie (WIV) — ein Höchstsicherheitslabor der Stufe 4 — bereits seit 2015 mit Coronaviren experimentiert. Dabei sei eine Gensequenz eines Virus von der Hufeisennasen-Fledermaus eingepflanzt worden.

Die Experimente seien gemacht worden, um eine neue Pandemie zu verhindern, zitiert die Virologin die Erklärungen. Daran beteiligt waren Wissenschaftler aus den USA, China und der Schweiz, schreibt sie. Der Hauptbeitrag samt Finanzierung sei aus den USA gekommen, während die Schweizer nur technische Hilfestellung gegeben hätten. Die renommierte Expertin gibt in ihrem Buch keine Antwort auf die Frage, ob der Ausgangspunkt der Pandemie,

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