Die Macht des Wissens

die-macht-des-wissens

15-10-20 08:24:00,

von Pramod Ranjan

Anfang 2020 erfuhr die Welt von einem unbekannten Virus, der in der Region Wuhan in China ausgebrochen war. Sogleich schwenkten einige Datenwissenschaftler ihren Zauberstab und veröffentlichten Zahlen, die die Welt in Schock versetzten. Der erste unter ihnen war Professor Neil Fergusson vom Imperial College in Großbritannien. Im März 2020 nutzte er eine rechnerische Hypothese, um zu verkünden, dass ohne strikte Maßnahmen, die die Ausbreitung des Coronavirus stoppen sollen, etwa 40 Millionen Menschen im Laufe der folgenden drei Monate sterben werden.

Indische Spezialisten benutzten dasselbe Modell zur Ankündigung von mehr als 3,5 Millionen Covid-19-Toten in den nächsten drei Monaten, wenn nicht ein strikter Lockdown verhängt wird. Und das waren Schätzungen für nur drei Monate (1). Es hieß, wenn das Virus in den kommenden ein bis zwei Jahre weiterwütet, würde ein Großteil der Menschheit ausgerottet werden. Diese Vorhersagen waren imaginär, unbegründet und stehen exponiert (2).

In Ländern, die auf strikte Maßnahmen verzichteten, gab es nicht nur weniger Covid-19-Todesfälle, auch der Sterblichkeitsüberschuss war unbedeutend. Ein bekanntes Beispiel ist Schweden, dessen Regierung sich auf die Vernunft der Bevölkerung verließ. Außerdem verhängten Länder wie Japan, Südkorea, Weißrussland, Turkmenistan, Tansania, Niederlande und so weiter entweder gar keine Restriktionen oder gaben nur Empfehlungen. In all diesen Ländern war die Übersterblichkeit sehr gering (3).

Offiziell lag die Zahl der Todesfälle in diesen Ländern bis zum 13. September 2020 wie folgt: Schweden 5.846, Japan 1.423, Südkorea 358, Weißrussland 744, Turkmenistan 0, Tansania 21 und Niederlande 6.253 (4).

Jene Länder, die strikte Einschränkungen vornahmen, verzeichneten nicht nur eine höhere Todesrate, sondern ruinierten auch die Wirtschaft (5).

Die Gesundheitsinfrastruktur in diesen Ländern war hohen Belastungen ausgesetzt, und die Gesundheitsversorgung kam praktisch zum Stillstand. Die durch die Restriktionen verursachten Unsicherheiten bewirkten hohen mentalen Stress in der Bevölkerung, der wiederum zum frühzeitigen Tod von Hunderttausenden Menschen führte (6). All das passierte im Namen der Wissenschaft.

Unbegründete Schätzungen und wertlose Lösungen wurden im Namen der „Wissenschaft“ präsentiert. Diese war einerseits das Ergebnis von sinnlosen Statistiken und andererseits die Verwendung von ungeeigneten, falschen Methodiken der Datensammlung. Aber all das erlangte im Namen der Wissenschaft soziale und intellektuelle Gültigkeit. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) erklärte Covid-19 nicht nur zu einem Internationalen Gesundheitsnotstand,

 » Lees verder

%d bloggers liken dit: