Gesellschaft: Der gewollte Tod der Mittelschicht | www.konjunktion.info

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16-10-20 07:50:00, Vorort - Bildquelle: Pixabay / PublicCo; Pixabay LicenseVorort - Bildquelle: Pixabay / PublicCo; Pixabay License

Vorort – Bildquelle: Pixabay / PublicCo; Pixabay License

Beim aktuell eingeleiteten Umbau der westlichen Gesellschaften ist es essenziell, dass die Mittelschicht geschliffen, abgebaut und aufgelöst wird. Ein Fakt, den wir bei allen zentralisierten Systemen erkennen können und den wir seit Jahren nicht nur in Deutschland am eigenen Leib erfahren müssen. Während die “Großkotzerten” ihr eigenen Gesetze und Steuervorgaben “mitgestalten” können und die “Abgehängten” durch ein noch nie so teures staatliches Sozialsystem “gestützt” werden, nimmt die Schicht immer weiter ab, die a) diesen ganzen Spaß bezahlen soll und b) dafür auch noch von (fast) allen Seiten beschimpft wird.

So zeigen die neuesten Einkommenszahlen aus den USA, dass ca. die Hälfte der dortigen Arbeiter und Angestellten weniger als 3.000 US-Dollar vor Steuern verdienen. 2019 lag das Median-Einkommen bei 34.248 US-Dollar. Das heißt die Hälfte verdiente weniger als diese 34.248 US-Dollar und die andere Hälfte mehr als diese 34.248 US-Dollar. Dabei entsprechen 34.248 US-Dollar im Jahr vor Steuer 2.854 US-Dollar pro Monat.

Die 2019er Zahlen dürften sich 2020 dramatisch verschlechtern, wenn man sich der 63 Millionen US-Arbeitnehmer Gewahr wird, die im Zuge der P(l)andemie Arbeitslosenunterstützung beantragt haben.

Früher war ein Mittelschichteinkommen meist von einer Person erzielbar. Heute reicht ein Einkommen meist nicht mehr aus, um eine Familie übers Jahr zu bringen, so dass heute beide Elternteile gezwungen sind, einer geregelten Arbeit nachzugehen, während die Kinder in “Entsorgungseinrichtungen” namens Schule, Kindergarten oder Betreuung “zwischengelagert” werden müssen. Welche Folgen dies hat, kann sich jeder leicht selber ausmalen.

Laut der US Social Security Administration haben 2019

  • 32,26% weniger als 20.000 US-Dollar im Jahr verdient.
  • 44,79% weniger als 30.000 US-Dollar im Jahr verdient.
  • 56,46% weniger als 40.000 US-Dollar im Jahr verdient.
  • 65,91% weniger als 50.000 US-Dollar im Jahr verdient.

Zudem lag in den USA für 2019 die Armutsgrenze bei 30.680 US-Dollar für einen 5-Personenhaushalt, was bedeutet, dass fast die Hälfte der Arbeitnehmer unter dieser Grenze liegen. Während gleichzeitig die Bezos und Musks allein in den letzten “Corona-Monaten” mehrere Milliarden “zubauen” konnten.

John Williams, der die Website shadowstats.com betreibt und der die alten Berechnungsgrundlage z.B. für die Arbeitslosenzahlen oder Inflation aus den 1980ern/1990ern fortführt,

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