Der Virus-Missbrauch

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22-10-20 02:46:00,

Niemand will einen neuen Lockdown — behaupten zumindest die regierenden Politiker in Bund und Ländern. Sie wiederholen das seit Wochen wie ein Mantra. Doch sie verschärfen die Beschränkungen des gesellschaftlichen Lebens, so dass im Effekt aller Maßnahmen ein neuer Lockdown herauskommt. Der wird dann bloß nicht so genannt.

All das geschieht, weil damit angeblich das Virus SARS-CoV-2 und die von ihm laut Weltgesundheitsorganisation WHO ausgelöste Krankheit Covid-19 eingedämmt werden sollen. Dabei berufen sich die verantwortlichen Politiker und die sie beratenden Experten auf die gemeldeten steigenden „Infektionszahlen“. So werden bis heute die positiven Ergebnisse der PCR-Tests auf SARS-CoV-2 bezeichnet.

Meist wird dabei gleich von „Fallzahlen“ gesprochen, so beim tonangebenden Robert-Koch-Institut (RKI), das der Tiermediziner Lothar Wieler leitet und dem Bundesgesundheitsministerium unter Jens Spahn (CDU) untersteht. So entsteht für die normalen Bürger, die davon durch die Massenmedien erfahren, der Eindruck, es handele sich um Fälle von Erkrankungen.

Genau das ist von den regierenden Politikern, egal welcher Partei, gewollt. Die sie beratenden Experten, egal welcher Fachrichtung, beteiligen sich daran. Es geht um Angst, die bewusst so bei der Bevölkerung erzeugt wird, um diese unter Kontrolle zu halten und Folgsamkeit zu erreichen. Damit wird gerechtfertigt, dass seit Monaten anhaltend Grundrechte und Freiheiten eingeschränkt werden.

So war es im Frühjahr dieses Jahres und so ist es derzeit im Herbst fortgesetzt zu erleben. In den mehr als sechs Monaten seit dem ersten Lockdown hierzulande und anderswo hat sich nichts grundlegend geändert, vor allem nicht in der politischen Strategie. Das zeigt das vor kurzem von den beiden österreichischen Publizisten Hannes Hofbauer und Stefan Kraft herausgegebene Buch „Lockdown 2020“.

Zahlreiche Autoren vollziehen darin nach, „wie ein Virus dazu benutzt wird, die Gesellschaft zu verändern“, wie es im Untertitel heißt. Das Buch aus dem Wiener Verlag Promedia bietet einen Blick auf verschiedene Aspekte der politisch verursachten Corona-Krise, die seit Beginn des Jahres die Welt in Atem hält.

Nicht nur für die bundesdeutsche Gesellschaft gilt die Diagnose, die Walter van Rossum in seinem Beitrag stellt: Sie ist kollektiv erstarrt. Gelungen sei das durch eine „Gehirnwäsche unvorstellbaren Ausmaßes“, schreibt der Journalist und Rubikon-Autor. Verantwortlich dafür sind aus seiner Sicht die „medialen Superspreader“, die Mainstreammedien, denen „jeder nennenswerte Pluralismus abhandengekommen“ sei.

Van Rossum beschreibt, wie diese Gehirnwäsche erfolgte und bis heute vonstattengeht.

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