Fall Navalny: Desinformation im Spiegel über Putins Aussagen auf dem Valdai-Forum | Anti-Spiegel

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23-10-20 07:28:00,

Putin wurde auf dem Valdai-Forum auch nach dem Fall Navalny gefragt. In der Sache hat Putin dazu nichts Neues gesagt. Alles, was Putin auf die Frage geantwortet hat, hat das russische Außenministerium bereits mitgeteilt. Daher wollte ich über dieses Thema des Valdai-Forums nichts schreiben, aber dann hat der Spiegel dazu einen Propaganda-Erguss veröffentlicht, den ich so nicht unkommentiert stehen lassen kann.

Ich sage es immer wieder: Lügenpresse ist nicht schlimm, denn der Leser kann eine Lüge entdecken. Schimm ist Lückenpresse, denn was der Leser nicht weiß, kann ihm auch nicht auffallen. Und genau nach diesem Muster ist der Spiegel heute in seinem Artikel über die Frage an Putin über Navalny vorgegangen, die ihm auf dem Valdai-Forum gestellt wurde: Der Spiegel hat einfach alles weggelassen, was nicht ins gewünschte Bild passt. Ungereimtheiten im Fall Navalny

Ich habe bereits sehr ausführlich erklärt, warum die deutsche Version der Vergiftung mit Nowitschok in meinen Augen nicht haltbar ist und welche nicht geklärten Ungereimtheiten es dabei gibt, Sie finden den Artikel hier. Das ist allerdings nur meine bescheidene Meinung und natürlich steht es jedem frei, bei der Lektüre meines Artikels auch zu anderen Schlussfolgerungen zu kommen und meine Fragen zu beantworten und die Ungereimtheiten aufzuklären. Bisher hat das aber niemand getan.

Der Spiegel hat nun in seinem Artikel mit der Überschrift „Russland – Putin äußert sich erstmals nach Giftanschlag auf Nawalny“ über Putins Antwort auf eine Frage auf dem Valdai-Forum berichtet. Ich habe die Frage und Putins Antwort nicht übersetzt, da sie nichts enthält, was beim Anti-Spiegel nicht schon zu lesen gewesen wäre. Das russische Außenministerium hat die russische Position mehrmals deutlich erläutert.

Im Kern ist die russische Position folgende: In Russland wurden weder an Navalnys Kleidung, noch in den von ihm genommenen Proben Hinweise auf eine Vergiftung festgestellt. In Russland läuft eine Voruntersuchung der Staatsanwaltschaft, die jedoch wegen des Fehlens von Hinweisen auf eine Vergiftung und damit auf eine Straftat, kein Strafverfahren eröffnen kann. Russland hat daher mittlerweile vier Rechtshilfegesuche an Deutschland gerichtet, russischen Ermittlern die Beweise zu zeigen, damit in Russland ein Strafverfahren eröffnet werden kann.

Deutschand fordert von Russland zwar die Eröffnung eines Strafverfahrens, verweigert aber gleichzeitig die Beantwortung der russischen Rechtshilfegesuche. Deutschland verhindert also genau das, was es von Russland fordert.

Man muss der russischen Version natürlich nicht glauben und kann unterstellen,

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