Das Virus aus dem Kanzleramt

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24-10-20 02:32:00,

Nur wenig schwächt die menschlichen Abwehrkräfte so sehr wie die Angst. Darauf hat unter anderem der Arzt Rüdiger Dahlke bereits im März dieses Jahres im Rubikon-Gespräch hingewiesen. Studien haben das längst bestätigt. Selbst in der Wochenzeitung Die Zeit wurde vor Monaten erkannt: „Angst ist auch ein Virus“.

Angst ist bekanntermaßen nicht grundsätzlich krankhaft, sondern evolutionsbiologisch bedingt. Sie ist ein Warnsystem vor Gefahr. Um dieser begegnen und überleben zu können, wird die Körperenergie auf die Aufgabe konzentriert, die Gefahr auszuschalten. Anderen Funktionen, wie dem Immunsystem, wird in der Zeit notwendige Energie entzogen. Dabei spielen Hormone wie Cortisol und Adrenalin eine Rolle. Bleibt ihr Level über einen längeren Zeitraum konstant hoch, schwächen sie das Immunsystem und Krankheitserreger haben leichtes Spiel. Das hat unter anderem eine Studie von Sheldon Cohen aus den USA nachgewiesen. Das Problem entsteht also dann, wenn der Angstzustand zu lange anhält, weil die Gefahr real oder eingebildet weiter besteht.

Das ist alles mehrfach beschrieben und kann an verschiedenen Stellen nachgelesen und -gehört werden. Stattdessen sei auf jene hingewiesen, die dieses gefährliche Virus seit Monaten verbreiten: Politiker samt ihrer wissenschaftlichen und sonstigen Berater sowie medialen Unterstützer. Unter ihnen gibt es anscheinend eine Superverbreiterin, eine Superspreaderin, mit unfassbarem Wirkungskreis: Bundeskanzlerin Angela Merkel. Sie verbreitet erwiesenermaßen das für die Gesellschaft gefährlichste Virus. Und trifft damit eine Mehrheit der über 80 Millionen hierzulande lebenden Menschen.

Davon zeugt nicht erst ihr jüngster Appell an die Bundesbürger:

„Treffen Sie sich mit deutlich weniger Menschen, ob außerhalb oder zu Hause. Ich bitte Sie: Verzichten Sie auf jede Reise, die nicht wirklich zwingend notwendig ist, auf jede Feier, die nicht wirklich zwingend notwendig ist. Bitte bleiben Sie, wenn immer möglich, zu Hause, an Ihrem Wohnort.“

Soziale Kontakte stärken aber erwiesenermaßen das Immunsystem. Dabei geht es um direkte Kontakte, nicht solche über digitale Medien, wie sie den Menschen derzeit ersatzweise empfohlen werden. Studien haben nachgewiesen, dass geringe soziale Beziehungen und Einsamkeit nicht nur krank machen. Sie erhöhen letztendlich das Sterberisiko. Der Psychologe Manfred Spitzer weist in seinem aktuellen Buch „Pandemie“ auf entsprechende wissenschaftliche Erkenntnisse hin.

Danach erhöht psychischer Stress — wie er unter anderem durch Angst hervorgerufen wird — das Risiko für akute infektiöse Atemwegserkrankungen.

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