Zensur: YouTube sperrt KenFM und andere Kanäle – Die Suche nach Alternativen zu YouTube | Anti-Spiegel

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27-10-20 09:52:00,

Die Internetkonzerne ziehen die Daumenschrauben an, heute wurde KenFM erneut verwarnt und vorübergehend gesperrt. Der Kanal Mainz free TV wurde von YouTube komplett gesperrt. Auch andere Kanäle hat es bereit erwischt. Die Zensurmaßnahmen werden massiv verschärft.

Letztes Jahr hat es NuoViso auch schon mal mit einer Sperre erwischt, die YouTube dann aber kurz darauf ohne Angabe von Gründen zurückgenommen hat. Aber so wie YouTube in diesen Tagen durchgreift, ist es fraglich, ob NuoViso noch lange auf Sendung bleiben kann. Wie Frank Höfer, der Chef von NuoViso, in der letzten Homeoffice-Sendung sagte: „YouTube scheint alphabetisch vorzugehen. Nach M wie Mainz free TV kommt demnächst vielleicht N wie NuoViso.“ Eine mögliche YouTube-Alterative

Ich möchte an dieser Stelle aus dem Nähkastchen plaudern, denn ich bin intensiv dran, für die alternativen Medien eine alternative Videoplattform zu organisieren, leider bisher ohne Erfolg. Dabei geht es nicht darum, das Rad neu zu erfinden, es gibt eine geeignete Plattform, bei der keine Gefahr besteht, dass sie morgen von einem US-Konzern gekauft wird. Leider gibt es sie nur auf Russisch, es handelt sich um RuTube.ru.

Diese Videoplattform gehört dem Gazprom-Konzern, der aber offenbar nicht weiß, was er damit anfangen soll. In meinen Augen könnte Gazprom damit viel Geld verdienen, denn ähnlich wie die russische Facebook-Alterative vKontakte.ru könnte RuTube zur Alternative zu YouTube werden. Der Vorteil der russischen sozialen Netzwerke liegt auf der Hand: Dort wird nicht zensiert, wie Millionen deutscher User bestätigen können, die in den letzten Jahren von Facebook zu vKontakte gewechselt sind.

Es mag für den „normalen“ Deutschen, der von den „Qualitätsmedien“ ständig hört, in Russland herrsche Zensur, ungewohnt sein, das zu lesen, aber es stimmt tatsächlich. In Russland gibt es keine Zensur und schon gar nicht im Internet. In Russland gibt es einen Paragrafen gegen Extremismus (in Deutschland würde man Volksverhetzung sagen), in dem geregelt ist, was man nicht sagen darf, egal ob im Netz, in einer Zeitung, im Fernsehen oder in der Öffentlichkeit. Die Bestimmungen des Paragrafen sind weitgehend ähnlich, wie die Bestimmungen des entsprechenden Paragrafen in Deutschland.

Außerdem darf man in Russland, wie in Deutschland auch, niemanden bewusst verleumden.

Darüber hinaus ist die Meinungsfreiheit in Russland aber unbegrenzt. Es gibt keine Regeln über „Hate Speech“ oder Political Correctness, es gibt keine Anwälte, die sich auf Abmahnungen spezialisiert haben und damit kleine Blogger ruinieren können. All das gibt es in Russland nicht.

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