Die Lust am Zerstören

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28-10-20 11:09:00,

Vorstellungen von einer „Neuen Weltordnung“ (1) beschäftigen seit Jahrzehnten die Mächtigen die inzwischen vom „Great Reset“ (2), dem großen Neustart, träumen. Bestens etablierte Netzwerke wie die Bilderberger (3) oder das Council on Foreign Relations (4) sorgen seit Jahrzehnten durch Auslese, Ausbildung und Zertifizierung dafür, dass in den transatlantisch geprägten Nationen und Institutionen der passende Nachwuchs in Stellung gebracht wird.

Sowohl in den entscheidenden Ministerien der Länder als auch in den übergeordneten globalen beziehungsweise EU-weiten Institutionen wie der Weltbank, der WHO, des IWF, der EZB oder der europäischen Kommission wird nicht dem Zufall überlassen, wer da den Vorsitz übernimmt, wie an den tragischen Beispielen von Ursula von der Leyen, Jens Spahn, Christine Lagarde oder dem Chef der WHO, Tedros Adhanom Ghebreyesus, deutlich wird.

Derart legitimierte und privilegierte Übermenschen lassen keinen Zweifel daran, dass dem Untermenschen und ganz besonders dem Unangepassten, der sich bereits durch schulische Fehlleistungen in den Zuchtbetrieben des herrschenden Systems für höhere Aufgaben disqualifiziert hat, eine Neue Weltordnung Top-down übergestülpt werden muss. Der auf diese Weise Beglückte darf darauf vertrauen, dass alles nur zu seinem Besten geschieht.

Der angepasst-gehorsame, systemaffine Untertan hat unterdessen nie in Frage gestellt, dass zum Beispiel Themen wie das Klima und die Gesundheit per se einen Freifahrtschein ausgestellt bekommen zur kompromisslosen Durchsetzung jeder — auch freiheitsberaubender — Maßnahme, was in Corona-Zeiten auch das lustvolle Ausleben niederer Triebe miteinschließt, wie die inzwischen salonfähig gewordene Aufforderung zur Denunziation eindrucksvoll belegt.

Im Angesicht einer unsichtbaren Bedrohung, eines unsichtbaren Feindes, wird der Überlebensinstinkt des Menschen angesprochen. Wer nicht daran gewöhnt ist, sich mit dem Tod auseinanderzusetzen, reagiert panisch, wenn die Bedrohung unvermittelt auftritt, besonders wenn das eigene Sicherheitsnetz bedroht ist und die Kontrolle über das Leben in Gefahr gerät. Todesangst lässt gerade bei den Menschen alle Sicherungen durchbrennen, deren Existenz auf äußerer Absicherung und akribischer Lebensplanung beruht. Wer in der Lebenslüge einer auf Illusionen basierenden Existenz lebt, muss um jeden Preis verhindern, dass sich ihm diese Lebenslüge offenbart. Jedes Mittel, die Fassade aufrechtzuhalten, erscheint billig. Dieser Mensch schluckt auch perfide Lügen und fadenscheinige Argumente, um seiner Wahrheit nicht begegnen zu müssen. Zumindest eine Zeitlang.

Das unterscheidet ihn von dem, der schon immer die äußere Fassade in Frage gestellt und sich selbst hinterfragt hat. Wer sich den eigenen Themen gestellt und mit der eigenen Endlichkeit auseinandergesetzt hat und wer bereit ist,

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