Syrien und Corona – Bezahlte Propaganda im Spiegel oder wofür Bill Gates dem Spiegel 2,3 Mio. “gespendet” hat | Anti-Spiegel

syrien-und-corona-–-bezahlte-propaganda-im-spiegel-oder-wofur-bill-gates-dem-spiegel-2,3-mio.-“gespendet”-hat-|-anti-spiegel

28-10-20 07:39:00,

Vor einigen Tagen habe ich darauf hingewiesen, wie der Spiegel in Sachen Syrien Desinformation betreibt. Nun hat der Spiegel selbst meinen Bericht bestätigt und auch noch bezahlte Propaganda von Bill Gates hinzugefügt. Entstanden ist ein Meisterwerk der Propaganda.

Am 23. Oktober habe ich an einem Spiegel-Artikel aufgezeigt, wie der Spiegel seine Leser für dumm verkauft, indem er je nach Situation andere Bezeichnungen verwendet. Der Spiegel hatte darüber berichtet, dass die USA im syrischen Idlib Al-Qaida-Kämpfer bombardiert haben. In dem Spiegel-Artikel fehlte aber jeder Hinweis darauf, dass der Spiegel die Islamisten in Idlib normalerweise nicht als „Al-Qaida-Kämpfer“ bezeichnet, sondern verharmlosend als „Rebellen“. Nur wenn die USA diese „Rebellen“ bombardieren, dann sind es plötzlich Terroristen der Al-Qaida. Wenn Russland und Syrien sie bombardieren, sind sie jedoch arme und unterstützenswerte „Rebellen“. Meinen Artikel dazu vom 23. Oktober finden Sie hier. Spiegel-Wording: Mal „Rebellen“ und mal „Al-Qaida-Kämpfer“

Heute nun hat der Spiegel meine These selbst bestätigt. Heute lernen vom Spiegel etwas über das Leben in Idlib und schon taucht das Wort Al-Qaida in dem Artikel mit der Überschrift „Tagebuch aus Nordsyrien – „Ich will nicht, dass meine Kinder wieder frieren““ nicht mehr auf. Plötzlich klingt der ganze Artikel so, als müssten sich dort arme Menschen, die vor den bösen und Russen und dem bösen Assad geflohen sind, unter dem Schutz der „Rebellen“ verstecken.

Der Spiegel-Artikel ist nach dem Lehrbuch für Propaganda geschrieben. Laut Lehrbuch muss die „Information“ emotional rüber gebracht werden, nicht sachlich. Und deshalb beginnt der Artikel, indem über mehrere Absätze die Geschichte von Omar und seiner Familie erzählt wird, die in die Region Idlib – der Spiegel spricht vom „Nordwesten Syriens“ – geflohen sind und es wird von ihrem schweren Leben dort im Flüchtlingslager erzählt. Alles ganz emotional, der Leser soll Mitgefühl für die armen Menschen und Sympathie für die „Rebellen“ entwickeln, die den Flüchtlingen Schutz gewähren. Also für die „Rebellen“, die vor fünf Tagen, als sie von den USA bombardiert worden sind, vom Spiegel noch als „Al-Qaida“ bezeichnet wurden.+

Natürlich darf dabei der Hinweis auf die bösen Russen nicht fehlen:

„Bei russischen Luftangriffen in der Region waren am Montag mindestens 78 Rebellen ums Leben kommen, als Reaktion darauf haben Rebellen im Nordwesten Syriens nach Angaben von Aktivisten bei Bombardements mindestens zwölf Regierungskämpfer getötet.“

Wer da auf was reagiert,

 » Lees verder

%d bloggers liken dit: