Im Gespräch: Wolfgang Effenberger (“Schwarzbuch EU & NATO: Warum die Welt keinen Frieden findet”) | KenFM.de

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01-11-20 10:41:00,

Ich gebe hier nach langer Pause mal wieder meinen Senf ab, nachdem ich einige meiner Kommentare der Vergangenheit gelesen habe.

Und, weil mir einer aktueller als damals erscheint, möchte ich ihn im original Wortlaut von 2017 hier nochmal wiedergeben. Macht damit was ihr wollt…

Kommentar vom 27. September 2017 um 14:59 bei Tagesdosis 27.9.2017 – Deutschland umarmen, Europa umkrempeln:

Hmmm…

Ich frage mich auch öfters, warum es augenscheinlich nicht viele Menschen zu geben scheint, die zu verstehen versuchen. Allerdings muss ich mir mehr und mehr eingestehen, dass die meisten Menschen schon wissen, dass etwas mächtig faul ist. Wissen oder spüren tun es nicht wenige. Sie wissen allerdings (noch) nicht, was sie mit dem Wissen anfangen sollen.

Die entscheidende Frage ist also, was wir mit dem Wissen machen, dass es irgendwie so nicht weiter gehen kann?

Ich denke, wir sollten erstmal das Vertrauen zurückgewinnen, dass die meisten Menschen gut sind und wir nicht von blöden umgeben sind. Die Menschen finden einfach nicht genügend Nährboden, der die guten Seiten hervorhebt, da jeder damit beschäftigt ist, sein eigenes Leben am Laufen zu halten.

Nährboden für schlechte Eigenschaften ist ausreichend vorhanden.

Die Masse hat einfach Angst. Das ist es, worauf die ganzen Prinzipien basieren. Angst. Menschen die Angst haben verhalten sich einfach völlig daneben. Reptilienhirn mit Denkblockade lässt grüßen.

Wir glauben heute so weit weg vom Mittelalter zu sein, weil wir so aufgeklärt und so gut gebildet sind. Wer studiert hat, ist einfach ganz weit voraus. Wir glauben alles vorhersagen und berechnen zu können und wenns dann knallt, dann sind die Gesichter immer ganz lang und dann muss erstmal ein Schuldiger gefunden werden. Und alles nur, weil alle Angst haben. Angst vor Jobverlust, Angst vor Verlust des Ansehens, Angst verschrobene Ansichten zu äußern, Angst vor Veränderung, Angst vor…

Dabei vergessen wir, wie wir lernen. Wir lernen viel aus Scheitern. Als Kinder fallen wir ständig hin. Wenn wir dafür permanent bestraft würden, dann würde vermutlich niemand mehr laufen. Eine Fehlerkultur zu schaffen, die nicht auf lynchen basiert wäre super.

Und mit dieser Methodik der Bestrafung sind wir sogar noch weit vor dem Mittelalter, was Konfliktlösung angeht. Heute sind wir immer noch der Meinung, dass nur genügend Druck ausgeübt oder massiv erpresst werden muss,

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