Nächster US-Präsident: Die Agenda steht schon fest | Von Ernst Wolff | KenFM.de

nachster-us-prasident:-die-agenda-steht-schon-fest-|-von-ernst-wolff-|-kenfm.de

02-11-20 02:27:00,

Dieser Artikel ist auch als kostenlose MP3 für Dich verfügbar!

Download MP3

Ein Kommentar von Ernst Wolff.

Diese Woche ist es so weit: In den USA findet die Wahl des Präsidenten statt. Mit ihr geht der monatelange Wahlkampf, in den beide Seiten hunderte Millionen Dollar investiert haben, zu Ende.

Die von verschiedenen Werbefirmen inszenierte und von allen Mainstream-Medien mit gewaltigem Aufwand begleitete PR-Schlacht ist nicht ohne Folgen geblieben: Die überwiegende Mehrheit der US-Bevölkerung glaubt einmal mehr, dass es einen Unterschied macht, ob im Januar 2021 ein Demokrat oder ein Republikaner ins Weiße Haus einzieht.

Das aber ist nicht der Fall. Obwohl er als mächtigster Mann der Welt gilt, ist der Präsident der USA in seinen Entscheidungen nämlich keineswegs frei, sondern muss sich – egal ob Demokrat oder Republikaner – nach denen richten, die im Hintergrund die Fäden ziehen. Waren das über Jahrzehnte die Wall Street und die Konzerne des militärisch-industriellen Komplexes, so sind es in unseren Tagen die wichtigsten Vertreter des digital-finanziellen Komplexes.

Die geballte Macht von Microsoft, Apple, Google, Amazon und Facebook einerseits und den größten Vermögenverwaltungen wie Blackrock, Vanguard und State Street andererseits ist um vieles größer als die der amerikanischen Regierung. Diese Megakonzerne beherrschen die Finanzmärkte, regulieren und steuern den Datentransfer, kontrollieren die Medien und durch ihr technisches Knowhow mittlerweile auch das Militär. Sie verfügen über mehr Insider-Informationen, über ein dichteres Netzwerk und damit über größeren Einfluss als sämtliche staatliche Institutionen zusammengenommen.

Es ist ihre Agenda, die der nächste Präsident der USA durchzusetzen hat und sie enthält folgende Punkte: Zuerst eine weitere Runde des „Quantitative Easing“, also zusätzliche Billioneninjektionen in das System, die in erster Linie den Ultrareichen zugute kommen. Dann, nach dem Einsetzen einer Riesenwelle von Massenentlassungen infolge des Lockdowns und des vermehrten Einsatzes von Künstlicher Intelligenz, die Herausgabe von Helikoptergeld. Schließlich ein Abbau der inzwischen auf historischen Höchstständen angekommenen Staats- und Unternehmensverschuldung mittels galoppierender Inflation.

Da diese Agenda das gegenwärtige Bankensystem überfordert, rückt dessen Reorganisation schon bald nach der Amtsübernahme des nächsten Präsidenten auf die Tagesordnung. Auch hierfür gibt es bereits einen Plan: Das Bargeld soll abgeschafft und durch den Fed-Coin,

 » Lees verder

%d bloggers liken dit: