Der Todesstoß | Von Roland Rottenfußer | KenFM.de

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03-11-20 02:15:00,

Die Regierenden machen aus dem Notstand einen Dauerzustand — wehren wir uns jetzt, sonst war‘s das mit Freiheit und Demokratie.

Ein Standpunkt von Roland Rottenfußer.

Die Regierung zieht wieder mal die Zügel an und hat einen neuen Lockdown beschlossen — vermeintlich „light“, als handele es sich um fettarmen Quark. Sie signalisiert uns damit, dass sie es bitter ernst meint mit dem organisierten Wahn. Unser Schnupperpraktikum als Bürgerinnen und Bürger einer Diktatur wird in eine Festanstellung umgewandelt. Wir werden weiter dauerhaft mit Ängsten regiert und in unseren Freiheitsrechten beschnitten werden. Dabei werden uns rhythmisch und gnadenhalber Lockerungen in Aussicht gestellt werden, wird man uns mit fein dosierten Hoffnungs-Häppchen gefügig halten. Freiheit gibt es immer nur im Vorgriff auf ihre jederzeit mögliche Einschränkung. Eine reduzierte, eingehegte Freizügigkeit unter Virusvorbehalt. An der Schwelle zu einem neuen globalen Zeitalter des Despotismus müssen wir uns jetzt entscheiden: Wollen wir eine weitestgehende Absicherung gegen das Sterberisiko um den Preis, ein eigentlich lebloses Leben zu führen? Wie wir wählen, ist auch eine Frage des Mutes. Denn Freiheit und Lebendigkeit gibt es nie ganz ohne Risiko — wie alles, was wirklich von Wert ist.

„Gruppen feiernder Menschen sind inakzeptabel“, sagte Angela Merkel verkniffenen Munds und sichtlich mit der Schwere ihrer Entscheidung ringend. Und Karl Lauterbach, der SPD-Dementor, dessen Ausstrahlung jede Lebensfreude und jede Zuversicht verschluckt wie ein schwarzes Loch, wurde deutlicher: „Die Unverletzbarkeit der Wohnung darf kein Argument mehr für ausbleibende Kontrollen sein.“

Es gibt kein Halten mehr auf der abschüssigen Bahn in Richtung Despotie, auf der sich Deutschland und viele Länder der Erde befinden. Wir müssen uns den Tatsachen stellen: Die Macht im Land hat eine Clique ähnlich gesinnter Putschisten inne — ein freiheitsfernes Milieu, das wild entschlossen scheint, sein Zerstörungswerk an unserer Demokratie zu vollenden. Es gibt für sie kein Maß mehr und kaum mehr ein Tabu. Die Menschenwürde darf kein Argument mehr für ausbleibende Erniedrigung sein, könnte man Lauterbachs Diktum weiterspinnen. Wir müssen diesem Treiben ein unüberhörbares „Nein“ entgegensetzen. Gruppen Phrasen herunterleiernder Politiker sind inakzeptabel.

Die Mächtigen spucken uns ihre Verachtung unserer Würde und unserer Selbstbestimmung mittlerweile offen ins Gesicht. Etwa, wenn sowohl Merkel als auch Söder davon sprechen, „die Zügel anzuziehen“. Diese Politiker behandeln uns Bürger wie zu dressierende Nutztiere — oder besser: so,

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