Historisches Wissenschaftsversagen

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03-11-20 02:14:00,

Hauptursache für die weltweiten Lockdowns ist eine wissenschaftliche Studie von Prof. Dr. Neil Ferguson vom Imperial College London. Die auf einem mathematischen epidemiologischen Modell aufbauende, nicht peer-reviewte wissenschaftliche Veröffentlichung prognostizierte weltweit horrende Infektions- und Todeszahlen für den Fall, dass keine monatelangen, drastischen Lockdown-Maßnahmen ergriffen würden, bis ein Impfstoff vorhanden sei. Eindämmungsmaßnahmen mit zielgruppenorientierten Schutzmaßnahmen würden bei weitem nicht ausreichen. Noch heute dominiert die Diskussion um Eindämmung versus Unterdrückung die wissenschaftliche und politische Auseinandersetzung (1). Die Prognosen der Ferguson-Studie erwiesen sich jedoch als empirisch unhaltbar.

Der Grund dafür:

Diese vermutlich folgenreichste wissenschaftliche Studie der Menschheitsgeschichte beruht auf „flawed science“, falscher Wissenschaft, genauer: interessengeleiteter Wissenschaft.

Der Grundtenor der ganzen Studie ist das Warten auf die Impfung als alleiniger langfristiger Lösung, also eine sehr pharmaindustriefreundliche Ausrichtung. Das dürfte kein Zufall sein. Das Imperial College erhält seit Jahren umfangreiche finanzielle Geldzuflüsse von der Bill & Melinda Gates Foundation und arbeitet seit langem intensiv mit der Pharmaindustrie zusammen. Von ausgewogener, wissenschaftlich neutral Vor- und Nachteile abwägender Forschung kann daher meines Erachtens keine Rede sein.

Es handelt sich um einen klassischen Fall von interessengelenkter Forschung. Sie stürzte die Weltwirtschaft in die größte Rezession der letzten Jahrhunderte. Die Kernursache der heutigen Lockdown-Maßnahmen und des verheerenden Wirtschaftsabsturzes bildet daher gekaufte Wissenschaft.

Am 16.März 2020 veröffentlichte der britische Epidemiologe und Professor für mathematische Biologie, Neil Ferguson vom angesehenen Imperial College London zusammen mit 30 anderen Forschern einen wissenschaftlichen Bericht, der dramatische Auswirkungen auf die angelsächsische Welt und kurz darauf auf fast die ganze übrige Welt hatte. Der „report 9“ vom Imperial College COVID-19 Response Team, wie das wissenschaftliche Paper offiziell genannt wurde (2), baute auf einem mathematischen epidemiologischen Modell auf. Es sprach von der größten Gesundheitsbedrohung durch ein Atemwegsvirus seit der Grippewelle von 1918. Falls keine politischen Gegenmaßnahmen ergriffen würden, sagte der Report 550.000 Tote für Großbritannien und 2,2 Millionen Tote für die USA voraus sowie eine 30-fache Überlastung der Krankenhausbetten (3).

Der Bericht empfahl daher einen harten Lockdown aus einer Kombination von Fallisolierung, Social Distancing für die gesamte Bevölkerung und entweder eine generelle Haushaltsquarantäne oder Schul- und Universitätsschließungen. Nur dadurch könne eine Überlastung des Gesundheitssystems und ein Mangel an Krankenhausbetten vermieden werden, solange kein Impfstoff zur Verfügung stände. Der harte Lockdown müsse, auch wenn zwischenzeitliche Lockerungen möglich wären, „möglicherweise 18 Monate oder mehr“ (4) ,

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