Tödliche Vorsichtsmaßnahmen

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03-11-20 02:08:00,

Zu den genbasierten Impfstoffen zählen die mRNA-, die DNA- und die Vektorimpfstoffe. mRNA- und DNA-Impfstoffe enthalten ein Gen des SARS CoV 2-Virus. Dieses Gen wird mithilfe bestimmter Substanzen, zum Beispiel mit Nanopartikeln, in die Körperzellen geschleust, wo diese dann das Virusgen in ein bestimmtes SARS CoV 2-Virusprotein umschreiben. Bei den mRNA-Impfstoffen erfolgt dies direkt. DNA-Impfstoffe müssen von der Körperzelle erst in mRNA und dann wiederum in das Virusprotein umgeschrieben werden. Die Impfstoffe der Firmen Moderna, Curevac und BioNTech sind zum Beispiel mRNA-Impfstoffe.

Bei Vektorimpfstoffen ist das SARS CoV 2-Gen in ein anderes Virus eingebaut. Dieses Virus infiziert die Körperzellen und bringt so seine genetische Information und das SARS CoV 2-Gen in die Zellen, wo dann das SARS CoV 2 Gen in Proteine umgeschrieben wird. Die benutzten Vektoren sind in der Regel nicht vermehrungsfähig. Bei den Impfstoffen von AstraZeneca/Oxford und von Johnson&Johnson handelt es sich zum Beispiel um Vektorimpfstoffe, bei denen modifizierte Adenoviren als Vektoren benutzt werden. Die deutsche Firma IDT Biologika entwickelt einen weiteren Vektorimpfstoff. Hier ist — wie in einer Pockenimpfung — ein abgeschwächtes Pockenvirus der Vektor.

Bei allen genbasierten Impfstoffen produzieren somit die Körperzellen das Antigen.

Gegen dieses Antigen soll sich dann eine Immunität entwickeln, die den Geimpften bei einer eventuellen zukünftigen Infektion schützen soll. Ein Ausbruch der Krankheit soll dabei abgeschwächt oder verhindert werden, und eine Produktion von Krankheitserregern, die dann auf andere Menschen übertragen werden können, minimiert werden. Da bei den genbasierten Impfstoffen das Antigen in den Körperzellen gebildet wird, erhofft man sich ebenfalls, dass sie nicht nur die humorale Immunantwort durch Antikörper stimulieren sondern auch die zellgebundene durch T Zellen.

Dies könnte zu einer verbesserten Immunisierung führen. Allerdings wird durch genbasierte Impfstoffe nur ein Virusprotein in den Körperzellen gebildet, sodass auch nur eine begrenzte Vielfalt bei den Antikörpern und T Zellen entstehen wird. Bei einer Immunisierung durch ein vollständiges Virus, durch Impfung oder natürliche Infektion, entsteht eine deutlich größere Vielfalt an Antikörpern und T Zellen, was besonders auf der Ebene der T Zellen zu einer besseren Immunantwort führen sollte (1). Menschen mit einer solchen Immunität sollten auch weniger anfällig für Mutationen der infektionsauslösenden Keime sein.

Um die potenziellen Gefahren abschätzen zu können, muss man verstehen, wie das Immunsystem funktioniert. Und hier liegt auch schon das Problem. In den letzten Jahren wurden enorme Fortschritte bei der Erforschung des Immunsystems gemacht.

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