Corona-Untersuchungsausschuss – Teil 15 | Von Jochen Mitschka | KenFM.de

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06-11-20 05:33:00,

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Majestätsbeleidigung oder notwendige Prüfung?

Ein Standpunkt von Jochen Mitschka

Nachdem immer mehr Videos des Corona-Ausschusses auf YouTube gesperrt werden, ist eine wöchentliche chronologische Berichterstattung erschwert, weil es immer eine geraume Zeit dauert, bis diese gesperrten Videos dann auf anderen Plattformen erreichbar sind. Daher folgen nun Zusammenfassungen, die nach der Nummer der Ausschusssitzung benannt werden. In diesem Fall ist es der erste Teil der Sitzung „Die Rolle der Medien“, also Nr. 9.1 (1). Die eigentlich fällige Sitzung Nr. 7 „Nutzen oder Schaden der Mund-Nasen-Masken“ folgt demnach, wenn das Video der Sitzung wieder verfügbar ist.

Frau Fischer leitete die Ausschusssitzung mit einem Beispiel ein. Sie wäre selbst in eine mediale Falle geraten, als sie im Ausschuss gesagt hatte, dass in Australien ein sehr großer Lockdown ausgerufen worden wäre. In Wahrheit würde sich der Lockdown nur in einzelnen Regionen stark auswirken, wie z.B. in Viktoria, während in anderen Teilen Bereiche geringer betroffen sind. Die Korrektur wäre von einem Zuschauer gekommen, der sich in Australien aufhält, und das wäre erneut der Beweis, dass man alles überprüfen müsste, was Medien melden.

Befragt wurde dann ein deutscher Journalist, der sich derzeit in Schweden befindet.

Patrick Plaga

Der Interviewpartner erklärte, von Beruf Psychologe zu sein. Er wäre im Mai nach Schweden gegangen, um dem aufgeheizten gesellschaftlichen Klima in Deutschland zu entgehen. Erst in Schweden hätte er dann begriffen, warum die Medien in Deutschland so berichten, wie sie berichten. Der Grund wäre seiner Meinung nach, dass es in Schweden praktisch keine ausländischen Korrespondenten mehr gibt. Das wäre ihm bewusst geworden, als er bei der Pressekonferenz des Gesundheitsamtes war, bei der Anders Tegnell regelmäßig referiert. Er wäre dort von einheimischen Journalisten quasi belagert worden, die wissen wollten, warum er denn gekommen wäre. Offensichtlich müssten die Medien ihre Informationen über Schweden, aus dem Internet beziehen. Insbesondere könnten ohne Vorort-Präsenz nicht die Reaktionen der Bevölkerung richtig bewertet werden.

Auf die Frage von Dr. Füllmich, was denn in Schweden geschehen würde, antwortete Herr Plaga, dass er am Anfang eine gewisse Grundanspannung wahrgenommen hätte, die sich aber nie zu Aggressionen aufgeschaukelt hätte,

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