Das gallische Dorf

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06-11-20 03:14:00,

Wie wir sehen können — Klaus Schwab, Gründer des Weltwirtschaftsforums und seine Freunde haben großartige Ideen. Was sind sie obendrein brillant im Umsetzen! Man möchte sich da glatt eine Scheibe abschneiden. Dummerweise haben die lust’gen Herren eine Kleinigkeit nicht bedacht, als sie kreativ wurden: den Menschen. Konnten sie auch gar nicht. Denn sie haben nicht die leiseste Ahnung davon, wer das eigentlich ist. Solcherlei Naturen organisieren sich jetzt lokal und bringen viel Schwung in ihre Gemeinden. Nachahmen erwünscht!

Pläne schmieden, so pervers sie auch sein mögen, und sie dann mit einem bisschen oder eben etwas mehr Schmiermittel wahr werden lassen — das hat doch Vorbildcharakter.

Vor einigen Wochen hat sich in unserem Landkreis ein Grüppchen Menschen zusammengefunden, meine Wenigkeit eingeschlossen. Mühsam aufgeklaubt in eigensinnigen Biosupermärkten und gallisch anmutenden Winkeln, in die die Polizei noch so schlecht eindringt. Dieses Grüppchen hat verdammt viel Lust, dem täglichen Wahnsinn nicht betrübt hinterherzuschauen.

Es nützt ja doch nichts. Wir müssen feststellen und aushalten: Ja, unsere Kinder werden täglich misshandelt. Ja, auch wenn die Lehrer nett ausschauen dabei und irgendwo sympathische Seiten aufweisen. Wir erleben das täglich auf’s Neue und den Rest erzählen uns die anderen Eltern am Nachmittag: Kinder können am ortsansässigen Gymnasium leider nicht ihre Blase entleeren, wenn die Toilettenzeit um ist und die Schlangenspitze es nicht auf das nun einsame Örtchen geschafft hat. Kann ja nur einer hinein, in diesen hochinfektiösen Zeiten. Dann sitzen die Kinder eben mit prall gefüllter Blase und mit weniger als dem notwendigen Sauerstoff, dafür aber mit einer Extraportion CO2, in der Klasse und lernen sehr gut.

Und Sie wissen ja: An den Schulen bleibt die Maske im Sport auf. Widerspräche den Arbeitsschutzrichtlinien, aber, puh, das ist jetzt halt so. So treffen wir an den Schulen auf hochrot-erhitzte Gesichter am Ende des Nachmittagsunterrichts. Ein Mädchen schnauft stark, zieht sich die Maske unter den Mund, atmet einmal tief durch und schwupps, wieder hochgezogen der Stoff.

Berichterstattungen von den Kindern, die mehrmals die Woche in unserer Umgebung umkippen — während ich diese Zeilen hier schreibe, traf es hier ein kleines Kommunionkind, im Haus Gottes — muss nun sehr umsichtig geschehen. Denn wer möchte sich schon anmaßen, hier eine adäquate Kausalität in den Raum zu stellen? Dass die Maske ursächlich für das reihenweise Kollabieren unserer Kinder ist, das wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht ärztlich bestätigt werden.

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