OSZE verkommt zu einem Propaganda-Instrument | Anti-Spiegel

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06-11-20 07:02:00,

Die OSZE hat heute von Weißrussland gefordert, die Präsidentschaftswahl zu wiederholen und gleichzeitig die Weltgemeinschaft aufgefordert, die Wahlergebnisse der letzten Wahl nicht anzuerkennen. Interessant wird es, wenn man die Begründungen liest und gleichen Maßstäbe an die US-Wahl anlegen würde.

Der Bericht der OSZE, über den die Medien heute berichten, ist ein ausgesprochen interessantes Dokument, das aufzeigt, dass die OSZE längst zu einem politischen Propaganda-Instrument des Westens verkommen ist. Die OSZE hat 57 Mitglieder, von denen jedoch nur 16 nicht der Nato oder EU angehören oder mit ihnen assoziiert sind.

Die Dominanz des von den USA dominierten Westens innerhalb der OSZE ist also unübersehbar. Das wird in diesen Tagen besonders deutlich, wenn man die Meinung der OSZE über die Wahlen in Weißrussland und den USA vergleicht. Die OSZE hat heute einen Bericht herausgegeben, der zu dem Ergebnis kommt, Weißrussland solle seine Wahl wiederholen, weil sie gefälscht worden sei.

Wenn wir uns daran erinnern, dass die OSZE zur Beobachtung der Wahl eingeladen wurde, diese Einladung aber ausgeschlagen hat, dann fragt man sich unwillkürlich, woher die OSZE wissen will, dass die Wahl gefälscht wurde. Die Begründung der OSZE ist ausgesprochen interessant. Ich will hier einige Punkte näher betrachten, denn wenn das Hinweise auf Wahlfälschung sein sollen, dann würde das bedeuten, dass auch die aktuelle US-Wahl gefälscht ist. Wenn man denn die gleichen Maßstäbe anlegen würde. Vorzeitige Wahlen

Die OSZE wirft Weißrussland vor, beim Prozesses der vorzeitigen Stimmabgabe Beobachter nicht in ausreichendem Maße zugelassen zu haben. Nun war die OSZE selbst gar nicht dabei, sie hat es ja abgelehnt, die Wahlen zu beobachten. Also beruft sich die OSZE in ihrem Bericht zu dem Punkt auf drei Quellen, von denen zwei allerdings nur eine Quelle sind: Ein Bericht namens „Human Rights Defenders Election Report“, der von einer oppositionellen NGO erstellt wurde. Als weitere Quelle werden nicht öffentlich gemachte Emails genannt.

Das allein ist für die OSZE ausreichend, um solche Vorwürfe zu erheben.

Aber wie ist das in den USA?

Da gab es auch vorzeitige Wahlen, die allgemeine Briefwahl, die allerdings gar nicht beobachtet werden konnte, weil die Briefwahlunterlagen einfach pauschal an alle in den Wahllisten registrierten Wähler verschickt wurden, ohne dass man nachvollziehen kann, ob diese Wähler überhaupt noch leben oder an den angegebenen Adressen wohnen.

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