Zahlen steigen: 23.000 Neuinfektionen – und die Lösung

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07-11-20 09:52:00,

Die Zahlen in der Corona-Pandemie steigen weiter. 23.000 Pandemie-Fälle soll es in Deutschland nun gegeben haben. Darauf beruht sich die GroKo mit den drakonischen Maßnahmen, die jetzt ggf. sogar einer weiteren Verschärfung weichen müssen. Demgegenüber gibt es eine fast sensationelle Nachricht des Robert-Kochs-Instituts: Dieses fordert nun eine weniger ausgeprägte Testkultur in Deutschland. Aktuell werden zahlreiche Menschen nur wg. Symptomen, nicht wg. Beschwerden gemessen. Je knapper die Zahl der zur Verfügung stehenden Tests, desto sparsamer sollten wir damit umgehen. Es gibt einen positiven Nebeneffekt für die Merkel-Regierung….

Das Robert-Koch-Institut ändert überraschend seine Teststrategie. Weil die Kapazitätsgrenze für Corona-Tests erreicht sei, gibt das RKI eine neue Strategie vor, berichtet die „FAZ“. Der Vizepräsident des RKI, Lars Schaade, kündigte an, dass nicht mehr alle Corona-Verdachtsfälle getestet werden sollten. Wenn man alle Menschen mit Erkältungssymptomen testen würde, brauchte es jede Woche mehr als drei Millionen Tests. Das sei weder möglich noch erforderlich, so Schaade.

Stattdessen sollten „Patienten“ lieber „zielgerichtet“ zum Arzt gehen und Ärzte nur noch testen, wenn mehrere Corona-Symptome wie hohes Fieber, Husten und Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns zusammenkämen und wenn Patienten der Risikogruppen darunter seien. Um sofort eine Einschätzung vornehmen zu können, sollten vermehrt Antigentests eingesetzt werden.

Der Verband der Labormediziner ALM (Akkreditierte Labore in der Medizin) unterstützt die neue Teststrategie des RKI, da die Testkapazitäten ausgeschöpft seien. Es sei „gut“, dass die Tests auf das „nötige und sinnvolle Maß“ zurückgeschraubt würden, sagte der ALM-Vorsitzende Michael Müller.

Panik soll bleiben

Spahn indes rührte erneut die Panik-Trommel und prophezeite, dass „der Höhepunkt der Pandemie noch längst nicht erreicht sei. Der November werde hart“. Die „Infektionslage“ sei „nicht zu beschönigen“, denn die Zahl der Infizierten steige exponentiell und die Zahl derer, die wegen einer Covid-19-Erkrankung beatmet werden müssten, steige „zu stark“, sagte Spahn.

Es komme jetzt „auf jeden Bürger an, die Bemühungen zur Eindämmung der Pandemie zu unterstützten“ fuhr Spahn fort. Spahn empfiehlt weiterhin, die Corona-App herunterzuladen und zu nutzen, obwohl sich auch diese bereits als nutzlos erwiesen hat. Die Virologin Melanie Brinkmann vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung sagte, man hätte die „Welle schon früher brechen sollen“. Man habe den „Sommer verschwendet darüber zu diskutieren, wie gefährlich das Virus sei“.

Das Helmholtz Zentrum für Infektionsforschung, das neuerdings auch die Merkel-Regierung berät, arbeitet wie die Charité mit der Bill & Melinda Gates Stiftung zusammen.

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