Baden-Württembergischer Innenminister will Corona-“Verweigerer” in die “Geschlossene” einweisen

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08-11-20 08:24:00,

Die CDU hat eine neue Idee zum Umgang mit Corona-„Verweigerern“ kreiert. Demnach sollten Quarantäneverweigerer laut Innenminister Thomas Strobl „zwangsweise in ein geschlossene Krankenhaus eingewiesen werden“. Voraussetzung sei, dass sich die Verweigerer vorher nicht an die Auflagen zur „häuslichen Isolation wegen einer Corona-Infektion oder eines Corona-Verdachts“ halten. Kurz gesagt: Die Menschen werden zwangseingewiesen – dafür hat Strobl nun die „Räumlichkeiten der früheren Lungenfachklinik St. Blasien“ als zentrales Krankenhaus für seine Zwecke entdeckt. Die Corona-Zwangseinweisung könne in einem „geordneten gerichtlichen Verfahren“ festgestellt werden. Dies wiederum soll die Legitimität stärken – die richterliche Anordnung verdeckt die seltsamen Gedanken.

FDP kritisiert

Auch die FDP kritisiert. Deren innenpolitischer Sprecher, Konstantin  Kuhle, will die Ankündigungen nicht unkommentiert hinnehmen. „Wer als Bürger eine Quarantäneanordnung des Gesundheitsamtes erhält, muss dieser unbedingt Folge leisten, um seine Mitmenschen nicht zu gefährden, so Kuhle. Die Zwangseinweisung würde vollkommen über das Ziel hinausschießen. Die Folge: „Das ständige Winken mit unverhältnismäßigen Maßnahmen untergräbt das Vertrauen der Menschen in die dringend erforderliche Pandemiebekämpfung.“

Ein wahres Wort, so zumindest der Eindruck. Der Preis, den wir in Deutschland zahlen müssen – aus Sicht des Mainstreams gibt es einen sehr engen Zusammenhang zwischen dem Tragen der Maske und dem Infektionsgeschehen – scheint hoch zu sein. Die Menschen tragen nicht mehr diszipliniert. Nun soll es 23.000 Neuinfektionen an einem Tag gegeben haben. Liegt dies an den sogenannten Corona-Leugnern, die keine Superspreader gewesen sind? Die Verbreitung scheint mit den gängigen Maßnahmen nicht aufzuhalten sein. Damit steigt das Risiko, dass sich die Regierung im nächsten Schritt auch die Ausgangssperren einräumt, die bis dato Italien und Co. vorbehalten sind. Statt die Maskenpflicht zum Beweis der Staatstreue zu erheben und elendig zu drohen, wäre Eigenverantwortung ggf. der richtige Schritt.

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