Klimatismus und der Mythos vom 97%-Konsens

klimatismus-und-der-mythos-vom-97%-konsens

08-11-20 08:18:00,

  1. Klimatismus und der Mythos vom 97%-Konsens

  2. 2. IPCC: Plattform für alle Meinungen oder Replikator der herrschenden Meinung?

  3. 3. Interventionen der Mindermeinung


  4. Auf einer Seite lesen

In der Öffentlichkeit wird fast ausnahmslos von der These vom nahezu 100%igen Konsens der Klimawissenschaftler zum nahezu 100%ig anthropogen verursachten Temperaturanstieg ausgegangen

Die politische Grundsatzentscheidung zur Dekarbonisierung der Gesellschaft sowie erste folgenschwere Umsetzungsmaßnahmen sind beschlossen. Diese sukzessiv weiter zunehmenden politischen Akte greifen fundamental ein in die Lebensweise und Arbeit der Menschen sowie die Produktionsweise der Wirtschaft.

Diese klimatologisch begründete Total-Transformation der Gesellschaft wird aus Gründen gesellschaftlicher Akzeptanz, politischer Stabilität und wirtschaftlicher Investitionssicherheit medial wie politisch ganz wesentlich gestützt auf die Argumentationsfigur eines überragenden Konsenses unter den Klimawissenschaftlern. Dieser soll dem staatlichen Handeln Legitimität verschaffen. Und so kursiert in weiten Teilen der Bevölkerung die Vorstellung, dass alle Klimawissenschaftler, mindestens aber 97% sich einig darin sind, dass der registrierte Anstieg der Lufttemperatur ausschließlich oder doch sehr weit überwiegend von den Menschen verursacht wird. Einen solchen Konsens gibt es aber tatsächlich nicht.

  1. Mehrheit und Minderheit im Spiegel der Konsensforschung
  2. IPCC: Plattform für alle Meinungen oder Replikator der herrschenden Meinung?
  3. Interventionen der Mindermeinung

1. Mehrheit und Minderheit im Spiegel der Konsensforschung

Eine persönliche Vorbemerkung: Je mehr Informationen im Umlauf sind, desto nützlicher ist häufig eine Verständigung im Kurzformat (damit ist nicht Twitter gemeint). Der zentrale Hinweis auf einen überragenden wissenschaftlichen Konsens, mit dem das Jahrhundertprojekt der aus Klimaschutzgründen notwendigen Transformation der Gesellschaft legitimiert wird, rechtfertigt meines Erachtens eine eingehendere Darstellung.

Das Lesen meines etwas lang geratenen Artikels erfordert daher einige Lesearbeit. Ich hoffe aber, dass der Leser durch einen kleinen Erkenntnisgewinn oder durch Anregung zum Weiterdenken bzw. kritischen Kommentieren meines Textes angemessen entschädigt wird.

Zu Beginn eine kleine Provokation

Ich bin immer wieder erstaunt, mit welchem selbstsicheren Verständnis Politiker und Medienschaffende die CO2-Hypothese in der Öffentlichkeit vertreten. Als ob die dahinterstehenden Daten und Argumentationsfiguren mit ein oder zwei Stunden Lesearbeit aufzusaugen wären. Dazu die kleine Provokation in Richtung Politik: Ich behaupte (mit Nichtwissen), dass maximal fünf Prozent der deutschen Abgeordneten im Bundestag den Synthesis Report, Summary for Policymakers 2014 des IPCC gelesen haben (auch auf Deutsch erhältlich),

 » Lees verder

%d bloggers liken dit: