Gewalt bei Großdemo in Leipzig – Stimmt das?

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09-11-20 10:37:00,

Der unabhängige Investigativ-Journalist Boris Reitschuster hat sich am Samstag auf der Leipziger Großkundgebung gegen die Corona-Maßnahmen umgesehen und in einem Beitrag auf seiner Webseite die tatsächlichen Geschehnisse beschrieben. Während die Mainstream-Medien das Bild einer „gewalttätigen Veranstaltung“ gezeichnet hätten, habe sich tatsächlich anderes zugetragen. Medien berichteten von „Ausschreitungen, Angriffen auf die Polizei, Hunderten Rechten, Hooligans und Aggressiven, Intoleranten ohne Maske“.

Reitschuster war insgesamt sechs Stunden auf der Demo und hat Live-Aufnahmen gemacht und gestreamt. Er habe nicht einmal Ansätze von Gewalt oder Gewaltbereitschaft erlebt. Einzig bei der Gegendemo, welche von der Antifa organisiert worden sei, sei er als „A…loch“ und „Nazi“ beschimpft worden. Die Teilnehmer bei der Corona-Demo hätten jedoch im Wesentlichen die „Mitte der Gesellschaft“ repräsentiert. Er habe weder eine einzige Reichsfahne gesehen, noch seien Extremisten aufgetreten.

Nachdem die Polizei die Demo aufgelöst hatte, sei ein großer Teil der Teilnehmer vom Augustusplatz Richtung Hauptbahnhof gegangen. Dort hätten sie sich Polizeiabsperrungen genähert. Bevor es zum „Zusammenstoß“ gekommen sei, hätten die Demonstranten umgekehrt – man sei der Polizei eher aus dem Weg gegangen, berichtet Reitschuster. Dann seien plötzlich genau an dieser „neuralgischen“ Stelle ein paar Dutzend junger Männer aufgetaucht, völlig in Schwarz gekleidet und voll vermummt, welche durch ihr Auftreten Gewaltbereitschaft signalisiert hätten. Sie hätten wir „Fremdkörper“ dieser Demonstration gewirkt.

Reitschuster habe diese Gruppe für Antifa-Gegendemonstranten gehalten, dabei seien auch „Nazi-Rufe“ zu hören gewesen. Er habe ein Gespür für Provokateure und könne zwischen Demo-Teilnehmern und solchen Akteuren unterscheiden. Es seien „Schlägertypen“ gewesen und schließlich seien zwei Gestalten mit Lautsprechern aufgetaucht.

Auch einem anderen Teilnehmer sei klar gewesen, dass es sich um Provokateure gehandelt habe. Diesem sei auch aufgefallen, dass sofort ein ZDF-Team an Ort und Stelle gewesen sei und die Szene gefilmt habe. „Das sei sicher kein Zufall gewesen“, so Reitschuster. Die Provokateure hätten dann mit Feuerwerkskörpern auf die Polizei geschossen. Die Aktion sei „offensichtlich geplant“ gewesen.

Bis auf die beschriebene Szene sei die Veranstaltung sehr friedlich gewesen. Weil die Maskenpflicht nicht eingehalten worden sei, habe die Polizei die Veranstaltung aufgelöst. Die sächsische Polizei habe aber ganz im Gegensatz zur den Berliner Ordnungskräften sehr deeskalierend und besonnen gehandelt. Die Polizei habe nur einmal Gewalt gegen einen der erwähnten Provokateure wegen dessen Einsatzes von Pfefferspray ausgeübt. Das sei aber die Ausnahme gewesen.

Der Landesgeschäftsführer des Journalistenverbandes DJU Berlin Brandenburg,

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