Die Rückkehr des Blob

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10-11-20 01:56:00,

Was wird am dritten November passieren? Es ist wie eine überdimensionale Einspielung des Hollywood-Sprichwortes „Niemand weiß irgendetwas“.

Die Strategie der Demokratischen Partei ist kristallklar, entwickelt durch Planspiele von Wahlszenarien im Rahmen des „Transition Integrity Projektes“ (TIP) (6, 23), und noch expliziter ausgedrückt durch eine der Initiatorinnen von TIP, eine Juraprofessorin (24) an der Georgetown Universität.

Auch Hillary Clinton hat es schon, unverblümt, ausgesprochen (8). Die Demokraten müssen das Weiße Haus zurückerobern, mit allen verfügbaren Mitteln und bedingungslos, unter allen Umständen.

Und für diesen Fall hat sie gleich einen 5000-Worte-Artikel in Foreign Affairs publiziert, gleichsam als Bewerbung für einen attraktiven Posten (9).

So klar es die Demokraten gemacht haben, dass sie niemals einen Sieg von Trump akzeptieren würden, so klar war auch die Antwort, eine echte Trump-Spätlese: Er wies die „Proud Boys“ an, sich zurückzuhalten — wie um Gewalt einstweilen auszuschließen — aber auch, sich bereitzuhalten für den Fall der Fälle.

Alles ist bereit für einen kleinen Bürgerkrieg am 3. November und danach.

Dem in TIP dargelegten Szenario folgend lassen Sie uns die Rückkehr der Demokraten ins Weiße Haus in Szene setzen — mit der Perspektive, dass eine Präsidentin Harris eher früher als später übernimmt. Das bedeutet nichts weniger als die Rückkehr des „Blob“.

Präsident Trump nennt es den „Sumpf“. Obamas ehemaliger stellvertretender Nationaler Sicherheitsberater Ben Rhodes — ein mittelmäßiger Schreiberling — war es, der die ungewöhnliche Bezeichnung „Blob“ (10) einführte, für die inzestuöse Bande, die in Washington DC die Außenpolitik kontrolliert: Denkfabriken, Akademiker, Zeitungen (von der Washington Post bis zur New York Times) und die inoffizielle Bibel, die Zeitschrift Foreign Affairs.

Von Anfang an wird eine demokratische Regierung mit den Implikationen zweier Kriege fertig werden müssen: Der Kalte Krieg 2.0 gegen China, und der niemals endende, Billionen Dollar verschlingende globale „Krieg gegen den Terror“ (GWOT), der von der Obama-Biden Regierung in „Overseas Contingency Operations“ (OCO) umbenannt wurde.

Joseph „Joe“ Biden wurde 1997 Mitglied im „Senate Foreign Relations Commitee“ und hatte dort von 2001 bis 2003 den Vorsitz inne, und dann nochmals von 2007 bis 2009. Er warb mit vollem Einsatz für den Irakkrieg (11) — der, wie er betonte, als Teil des GWOT notwendig sei — und propagierte sogar eine „sanfte Aufteilung“ (7,

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