Soweit ist es schon gekommen – Der Spiegel fordert “Schränkt die Versammlungsfreiheit ein” | Anti-Spiegel

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10-11-20 07:10:00,

Mit Demokratie und Menschenrechten hat der Spiegel es nicht so, wie ein Kommentar zeigt, der im Spiegel veröffentlicht wurde. Das ehemalige „Sturmgeschütz der Demokratie“ verkommt gerade zur Sturmabteilung.

Im Spiegel ist allen Ernstes ein Kommentar unter der Überschrift „Corona-Maßnahmen – Schränkt die Versammlungsfreiheit ein“ erschienen, in dem die Einschränkung der Versammlungsfreiheit gefordert wird. Dort wird argumentiert, dass der Schutz der Vielen vor einigen Durchgeknallten so wichtig ist, dass man das Versammlungsrecht sogar verbieten müsse:

„Der Staat versagt dabei, die Corona-Auflagen auf Demonstrationen durchzusetzen. Deshalb sollten solche Großveranstaltungen vorübergehend eingeschränkt werden – oder verboten.“

Ich will auf die wirre Argumentation des Autors nur kurz eingehen, denn er benutzt die altbekannten Mittel. Natürlich waren auf der Querdenken-Demo in Leipzig

„eine recht große Gruppe von schwer verwirrten Verschwörungstheoretikern, einige Protestler mit berechtigten Sorgen, die sich offenbar wenig Gedanken darüber machen, mit wem sie da marschieren – und dazu nicht wenige Rechtsextremisten“

Diese Verleumdungstaktik, die jeder als solche erkennt, der sich die ungezählten Livestreams der Demo anschaut, oder mit Leuten spricht, die da waren, kennen wir schon zur Genüge und ich habe keine Lust, darauf schon wieder einzugehen.

Der Kommentar ist sehr lang und er argumentiert abenteuerlich mit der großen Gefahr, die von Corona ausgeht. Der Autor scheint so derartig in seiner Corona-Ideologie gefangen zu sein, dass er die vermeintlichen Belege für die Corona-Gefahr, die er anführt, anscheinend gar nicht angeschaut hat. Er zeigt nämlich eine Tabelle der Übersterblichkeit in diesem Jahr, die die Gefährlichkeit von Corona untermauern und die Einschränkung der Grundrechte, also des höchsten Gutes in einer freiheitlichen Demokratie, rechtfertigen soll.

Wie man sieht, liegt die höchste in der Tabelle gezeigte Übersterblichkeit mit 99 Toten pro 100.000 Einwohner in Großbritannien. Das sind weniger als 0,1 Prozent. In Deutschland liegt der Wert bei 9 Toten auf 100.000 Einwohner, also bei sage und schreibe 0,009 Prozent. Sicher, jeder Tote ist einer zu viel, aber wenn man die Kollateralschäden der Corona-Maßnahmen bedenkt, dann sollte sich für jeden denkenden Menschen die Frage der Verhältnismäßigkeit stellen. Man muss schon wirklich ein echter Covidiot sein, wenn man solche Zahlen allen Ernstes als Beleg für die Notwendigkeit der Einschränkung der wichtigsten Grundrechten anführt.

Wir haben in Deutschland sehr schlechte Erfahrungen mit der Einschränkung der Grundrechte gemacht. Schon die Nazis haben die Einschränkungen der Grundrechte mit einer nach ihrer Meinung nach vorhandenen Gefahr für die Allgemeinheit begründet.

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