Welche Maßnahmen die USA gegen Russland planen: Teil 2 – Ukraine | Anti-Spiegel

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10-11-20 11:41:00,

In diesem zweiten Teil meiner Reihe über die von der RAND-Corporation empfohlenen Maßnahmen gegen Russland geht es um geopolitisch motivierte militärische Maßnahmen in der Ukraine.

Die RAND-Corporation ist ein enorm mächtiger Think Tank der USA, dessen Empfehlungen von den US-Regierungen sehr oft eins zu eins umgesetzt werden. 2019 hat die RAND-Corporation eine Studie mit dem Titel „Russland überdehnen – aus vorteilhafter Position konkurrieren“ (Extending Russia – competing from advantageous ground) veröffentlicht, die im Grunde eine Anleitung zu einem wirtschaftlichen, politischen und medialen Krieg gegen Russland ist. Es werden alle Maßnahmen gegen Russland erörtert und empfohlen, außer einem heißen Krieg. Man will Russland in die Knie zwingen.

Das ist insofern bemerkenswert, weil die RAND-Corporation 2019 in einer anderen Studie auch festgestellt hat, dass Russland keinerlei aggressive Absichten hat. Anstatt sich aber darüber zu freuen und nun für eine Entspannung gegenüber Russland zu plädieren, hat RAND ein sehr umfangreiches Maßnahmenpaket vorgeschlagen, mit dem Russland endlich dazu gebracht werden soll, aggressiv auf die Provokationen aus den USA zu reagieren. Die Details finden Sie hier.

Die Studie unter dem Titel „Russland überdehnen“, um die es in dieser Reihe geht, ist quasi die Fortsetzung der anderen Studie, denn sie führt im Detail auf, wie man Russland in existenzielle Not bringen und damit zu aggressiven Reaktionen provozieren kann. In dieser Reihe werde ich darauf im Detail eingehen.

Das Kapitel der Studie, das wir heute behandeln, trägt die Überschrift „Geopolitische Maßnahmen“ und hat sechs Unterkapitel. Jedes der Unterkapitel werde ich in einem eigenen Artikel behandeln. In den Unterkapiteln geht es um die Ukraine, Syrien, Weißrussland, den Kaukasus, Zentralasien und Moldawien. Heute beginnen wir mit dem Kapitel über die Ukraine. Die USA haben kein Interesse an einem Frieden in der Ukraine

Viele sind der Meinung, dass der von den USA und anderen westlichen Ländern orchestrierte Maidan-Putsch aus Sicht der USA kein voller Erfolg gewesen ist, weil sich die Krim mit Russland vereinigt hat und weil nun ein Bürgerkrieg in der Ukraine tobt. Diese Sichtweise ist aus geopolitischer Sicht falsch, wie ich gleich erklären werde und wie man auch aus der Studie der RAND-Corporation herauslesen kann.

Sicher, dass die Krim russisch geworden ist und dass die Nato damit nicht den Zugriff auf den modern ausgebauten Schwarzmeerhafen in Sevastopol bekommen hat, dürfte die USA ärgern.

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