Wider den gefährlichen Gehorsam

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10-11-20 01:38:00,

Liebe Chormitglieder!

Ich bedanke mich sehr herzlich bei allen, die sich für das Zustandekommen des neuen Chors unter „Corona-Bedingungen“ eingesetzt haben. Mir ist bewusst, dass dies ein sehr positives Engagement ist, das einzig das Ziel verfolgt, das aufrechtzuerhalten, was wir alle so lieben: miteinander zu singen.

Letzte Woche war ich zum ersten Mal seit der neuen Gestaltung dabei. Ich muss euch aber leider sagen, dass ich an dem Chor nicht weiter teilnehmen kann. Ich werde mich jedoch im Rahmen meiner finanziellen Möglichkeiten an der Unterstützung der Chorleiter beteiligen, in der Hoffnung, dass es uns gelingt, möglichst bald den alten Chor wieder aufleben zu lassen.

Ich kann und will nicht mit Maske singen. Mehr noch ist es für mich jedoch das erschütternde Bild, dass wir alle da mit Gesichtsschutz oder Maske sitzen und von jedem die Temperatur gemessen wird und über allem diese Angst und Vorsicht schwebt, sodass von der menschlichen Begegnung beim Singen nur mehr wenig übrig bleibt, während wir wissen können, dass die Panikmache keinen realen Boden hat.

Ich weiß das Bemühen aller, die sich für das Zustandekommen des „Not-Chors“ eingesetzt haben, sehr zu schätzen. Vielen Dank! Und ich weiß, dass alles in bester Absicht geschieht. Deshalb habe ich mich ja auch gleich mit Begeisterung für die Chorproben gemeldet. Bis ich dann merkte, dass es für mich so nicht geht.

Wir sind alle demokratische Bürger eines demokratischen Landes. Das schließt die Verpflichtung mit ein, Demokratie aufrechtzuerhalten.

Nach den „Corona“-Erfahrungen der letzten Monate sehe ich die Verantwortung und Pflicht aller demokratischen BürgerInnen, sich der Gefahr des Entstehens eines autoritären Staates und einer totalitären Konzernmacht entgegenzustellen, deutlicher denn je. Wer heute nicht hinschaut, was mit der Gesellschaft gemacht wird, trägt Mitverantwortung, auch wenn es bestens gemeint ist.

Viele Menschen glauben bezüglich Corona, sie bremsen gemeinsam mit allen verantwortungsbewussten Bürgern auf der Autobahn des Lebens, um der Rettung mit Blaulicht Vorrang zu geben. Sie merken dabei aber nicht, dass ihr Bremsen nicht der freien Bahn für die Rettung gilt, sondern vor allem eine katastrophale Kette von Auffahrunfällen herbeiführt!

Wenn unsere Regierungen durch den Einsatz von Fehlinformationen und Bedrohungen uns zu solchen „Bremsungen“ nötigen, so ist es unsere Pflicht, so gut es möglich ist, nicht mitzumachen und selbst Verantwortung zu übernehmen. Das heißt zuerst, sich selbst korrekte Informationen zu besorgen und sich ein unabhängiges Bild zu machen.

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