Kein Wort in deutschen Medien: Wichtige Anhörung im US-Senat zur Operation “Crossfire Hurricane” | Anti-Spiegel

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11-11-20 08:58:00,

Die deutschen „Qualitätsmedien“ behaupten, Trumps Vorwurf, das FBI habe sein Wahlkampfteam 2016 überwacht, sei frei erfunden. Das ist bekanntlich gelogen, was nun eine weitere Anhörung im US-Senat zeigt, in der einer der Verantwortlichen das nicht nur zugegeben, sondern auch gerechtfertigt hat.

Ich habe schon mehrmals berichtet, dass das FBI 2016 mit Wissen des Weißen Hauses den Gegenkandidaten Trump und seinen Wahlkampf ausspioniert hat. Das ist ein schlimmerer Skandal, als Watergate. Bei Watergate hat Nixon ein paar Ganoven geschickt, um seinen Konkurrenten durch einen Einbruch auszuspionieren. Obama hat dazu gleich das FBI selbst benutzt.

Die deutschen „Qualitätsmedien“ bezeichnen diese Geschichte jedoch als unwahr und behaupten, Trump habe dafür keine Belege. Dass sie lügen, ist den „Qualitätsmedien“ natürlich bewusst, denn in den USA ist die Geschichte so bekannt, dass der damals zuständige kommissarische FBI-Chef sie nicht bestreitet, sondern stattdessen rechtfertigt. Er muss das auch rechtfertigen, denn ansonsten hätte er sich eines schweren Verbrechens schuldig gemacht.

Am 10. November fand eine Anhörung im US-Kongress statt, in der der Andrew McCabe, der damalige stellvertretende FBI-Chef dazu verhört wurde.

Former FBI Deputy Director McCabe testifies on Trump-Russia investigation — 11/10/2020Former FBI Deputy Director McCabe testifies on Trump-Russia investigation — 11/10/2020
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Im Gegensatz zu deutschen Medien wurde in Russland darüber berichtet, als Beispiel übersetze ich den Artikel der russischen Nachrichtenagentur TASS über die Anhörung. Sie können sich das dreistündige Video der Anhörung komplett anschauen und dann selbst beurteilen, ob die TASS die Anhörung korrekt zusammengefasst hat.

Bitte beachten Sie auch meine im Anschluss an die Übersetzung folgenden Anmerkungen.

Beginn der Übersetzung:Ex-FBI-Vizechef: Das FBI hatte 2016 Anlass zur Untersuchung gegen Trumps Wahlkampfteam

Andrew McCabe merkte an, dass das FBI sich bei der Entscheidung, eine vollständige Untersuchung einzuleiten, auf Informationen konzentriert hat, die auf eine potenzielle Bedrohung der nationalen Sicherheit hindeuteten, oder auf Daten darüber, dass möglicherweise ein Bundesverbrechen begangen wurde.

WASHINGTON, 10. November /TASS/. Das U.S. Federal Bureau of Investigation (FBI) hat 2016 eine Untersuchung über angebliche Verbindungen zwischen dem Wahlkampfteam des derzeitigen US-Präsidenten Donald Trump und Russland aus berechtigten und nicht aus innenpolitischen Gründen eingeleitet. Diese Erklärung hat am Dienstag Andrew McCabe, der ehemalige stellvertretende Direktor des FBI, abgegeben.

„Im Juli 2016 hat das FBI eine Untersuchung mit dem Codenamen „Crossfire Hurricane“ eingeleitet, um herauszufinden, ob sich eine oder mehrere Personen aus dem Trump-Team mit der russischen Regierung abgesprochen haben,

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