Welche Maßnahmen die USA gegen Russland planen: Teil 4 – Weißrussland | Anti-Spiegel

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12-11-20 04:03:00,

In diesem vierten Teil meiner Reihe über die von der RAND-Corporation empfohlenen Maßnahmen gegen Russland geht es um geopolitisch motivierte militärische Maßnahmen in Weißrussland.

Die RAND-Corporation ist ein enorm mächtiger Think Tank der USA, dessen Empfehlungen von den US-Regierungen sehr oft eins zu eins umgesetzt werden. 2019 hat die RAND-Corporation eine Studie mit dem Titel „Russland überdehnen – aus vorteilhafter Position konkurrieren“ (Extending Russia – competing from advantageous ground) veröffentlicht, die im Grunde eine Anleitung zu einem wirtschaftlichen, politischen und medialen Krieg gegen Russland ist. Es werden alle Maßnahmen gegen Russland erörtert und empfohlen, außer einem heißen Krieg. Man will Russland in die Knie zwingen.

Das ist insofern bemerkenswert, weil die RAND-Corporation 2019 in einer anderen Studie auch festgestellt hat, dass Russland keinerlei aggressive Absichten hat. Anstatt sich aber darüber zu freuen und nun für eine Entspannung gegenüber Russland zu plädieren, hat RAND ein sehr umfangreiches Maßnahmenpaket vorgeschlagen, mit dem Russland endlich dazu gebracht werden soll, aggressiv auf die Provokationen aus den USA zu reagieren. Die Details finden Sie hier.

Die Studie unter dem Titel „Russland überdehnen“, um die es in dieser Reihe geht, ist quasi die Fortsetzung der anderen Studie, denn sie führt im Detail auf, wie man Russland in existenzielle Not bringen und damit zu aggressiven Reaktionen provozieren kann. In dieser Reihe werde ich darauf im Detail eingehen.

Das Kapitel der Studie, das wir heute behandeln, trägt die Überschrift „Geopolitische Maßnahmen“ und hat sechs Unterkapitel. Jedes der Unterkapitel werde ich in einem eigenen Artikel behandeln. In den Unterkapiteln geht es um die Ukraine, Syrien, Weißrussland, den Kaukasus, Zentralasien und Moldawien. Heute beschäftigen wir uns mit dem Kapitel über Weißrussland. Das Ziel: Weißrussland und Russland voneinander trennen

Die RAND-Corporation beschreibt zunächst, wie sie die Lage in Weißrussland sieht und vor allem, dass Weißrussland und Russland sehr enge Verbündete sind und dass Weißrussland für Russland sehr wichtig ist, weil es erstens einen Puffer zwischen Russland und der Nato darstellt und zweitens eine Landverbindung zur russischen Exklave Kaliningrad bietet. Dann kommt die RAND-Corporation auf den Punkt:

„Aus Sicht der US-Politik könnten Unruhen in Weißrussland eine Gelegenheit bieten, Russland zu überdehnen, indem durch Unterstützung der Opposition ein langjähriger, mit Russland verbündeter Diktator entfernt und die Liberalisierung unterstützt wird. Diese Hilfe für Lukaschenkos Opposition könnte in einer Vielzahl von Formen erfolgen,

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