Das Zwischenfazit

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17-11-20 11:28:00,

Diese Beschreibung des Ist-Zustands soll ohne Anspruch auf Vollständigkeit erstellt werden. Unabhängig davon, wie man selbst die Maßnahmen bewertet, muss die gegenwärtige Situation mit all ihren Ausprägungen eine Untersuchung zulassen. Es geht im vorliegenden Text nicht darum, jemandem bösen Willen zu unterstellen. Und wenn auch einzelne Personen, Institutionen oder Unternehmen genannt werden, dann nur um aufzuzeigen, welche Mechanismen sich im Rahmen der Corona-Krise gebildet haben.

Die Corona-Krise dauert nun schon etwas über ein halbes Jahr an. Sie hat seit Mitte März für viele massive Veränderungen in unserem Verhalten untereinander gesorgt: Es beginnt beim Sichwegsetzen in der U-Bahn, weil ein Fahrgast den Mund-Nasen-Schutz nur über den Mund, aber nicht über der Nase trägt; es geht weiter über Streit und Beschimpfungen bis hin zu Schlägereien (5), zerstochenen Autoreifen und beschädigten Autos (6), Beschimpfungen als „Covidiot“ (7), rassistischen Beleidigungen (8) sowie die Pathologisierung der Maskengegner als Personen mit soziopathischen Zügen (9).

Es wurden Leute gekündigt, weil sie an einer Demonstration teilnahmen (10); Journalisten sahen sich dazu befugt, den Arbeitgeber einer Demonstrantin anzuschreiben, damit dieser bei ihr „intervenieren“ (11) könne; die bereits eingesetzte Zwangsquarantäne inklusive Rund-um-die-Uhr-Überwachung durch der Polizei (12); die Überlegung, Personen, welche die Regierungsmaßnahmen hinterfragen, in eine psychiatrische Anstalt zu sperren (13); Androhung von Kindesentzug (14); ein möglicher Schusswaffengebrauch bei Quarantäneverweigerern (15); Bundeswehreinsätze im Landesinnern (16); Augenzeugen berichteten im Fall einer Quarantäne von Tränengas, das gegen Kinder eingesetzt wurde (17); oder die zunehmende Verschmutzung der Erde mit Masken (18) — und so weiter. Diese Liste ließe sich noch lange erweitern, und dabei ist zu beachten, dass die Corona-Maßnahmen auch in Zukunft noch für viel Leid sorgen werden (19).

Diese immensen Veränderungen im gesellschaftlichen Zusammenleben fußen auf der extremen Fokussierung auf das SARS-CoV-2-Virus und die durch das Virus mögliche COVID-19-Erkrankung sowie die damit einhergehenden Maßnahmen zur dessen Bekämpfung. Aus all dem ergeben sich verschiedene Situationen, die ich im folgenden Text als „Phänomene“ bezeichnen werde.

Diese Phänomene sind deshalb so interessant, weil suggeriert wird, dass nach wissenschaftlichen Kriterien gehandelt werde — obwohl es für die meisten der Corona-Maßnahmen keine oder nur eine sehr geringe Evidenz gibt.

Daher werde ich, auch um einen kleinen Rückblick zu geben, zuallererst auf die Corona-Maßnahmen und deren Wirksamkeit eingehen. Erst dann wird deutlicher, auf welcher Basis all die tiefgreifenden Veränderungen in unserem Sozialleben stattfinden. Wie in der Vorbemerkung angekündigt,

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